sehr interessante "Paul Wyler" aus Bienne/Schweiz mit "Incaflex-Unruhe"

im top erhaltenen Silbergehäuse mit Rotgoldränder ohne Abrieb; Rückendeckel mit griffiger Guillochierung und freiem Monogrammfeld; Staubdeckel ebenfalls silber mit Medaillen- und Herkunftsgravur; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt signiert "Wyler" mit vertiefter Mitte und vertiefter Sekundenskala; perfekte, stahlgebläute Lochzeiger; Zeigerverstellung durch "Ziehen" der Krone

das Werk ist in der Literatur erwähnt (Kathleen Pritchard "Swiss Timepiece-Makers"), und zwar als "günstiges Präzisionswerk mit 15 Rubinen, in drei Lagen feinjustiert mit einer Gangabweichung unter 15 Sekunden am Tag" (ist auch heute in etwa noch so); Unruhewelle unter Decksteinen; eigentlich schon experimenteller, aufgeschnittener Incaflex-Unruhereif mit Gold-Regulierschrauben (hatte ich bisher so noch nie bei einer Taschenuhr gesehen); blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Werk sitzt in einem separaten Stahlring

Ziffernblatt, Gehäuse, Staubdeckel und Werk sind gemarkt mit "Wyler", insofern eine homogene und runde Sache

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Durchmesser ca. 53mm, hergestellt um 1932

Preis: 325,00 Euro


Firmengründer Paul Wyler hatte 1932 ein Patent auf die "Incaflex-Unruhe" erhalten, die gegen Stöße unempfindlich war. Die beiden Speichen des Unruhereifs sind schlangenförmig und aus einer elastischen Legierung hergestellt worden. Dadurch war der Zapfen der Unruhewelle etwas besser gegen seitliche Stöße gesichert, siehe Bilder. Die "Incaflex-Unruhe" wurde noch bis in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Armbanduhrenwerke eingebaut, und zwar in der Manufaktur der Fa. Wyler in Biel/Schweiz. Danach wurde die Firma verkauft.


seltene Uhr "Le Phare" im geschwärzten Silbergehäuse mit Viertelstunden-Schlagwerk

sehr schweres 900er Silbergehäuse in der allerbesten Ausführung: Goldkrone, Goldbügel, Goldlippe; Golddrücker und Goldscharniere; Meistermarke "CG"; mit Metallsulfiden nach Tula-Art außen geschwärztes Gehäuse; am hinteren Deckel befindet sich kontrastreich eine wunderschöne Heraldik aus massivem Gold; Staubdeckel ebenfalls massiv Silber; extrem dickes, originales Mineralglas; makeloses Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Sekunde; perfekt erhaltene Zeiger aus Echtgold; Auslösung der Repetition über goldenen Drücker am Außenrand bei der 9; Zeigerverstellung über goldenen Drücker mit Schiffchen bei der elf

neuwertig erhaltenes Werk Kaliber Le Phare von "Charles Barbezat" aus LeLocle; auf der Platine sind seine 3 Patente für die Schweiz, England und für Amerika eingraviert; das schweizer Patent Nr. 334 vom 08.01.1889 bezieht sich auf den Fliehkraft-Regulatur zur Geräuschdämpfung bei Repetierschlagwerken, der natürlich auch hier Verwendung fand und in einen hochwertigen Käfig eingepaßt wurde; Schlag mit 2 übereinander liegenden, spiegelpolierten Hämmern auf 2 Tonfedern; einwandfrei erhaltene Vergoldung der fein anglierten Brücken und Kloben; Aufzugsräder mit Glashütter-Sonnenschliff; Aufzugsrad mit Vierkant, welches dem Uhrmacher das Abspannen der Feder erleichtert; typischer LePhare-Unruhekloben; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; mindestens 20 Rubine; alle Stahlteile spiegelpoliert und ohne Rostansatz

Taschenuhr ist alltagstauglich und das Schlagwerk hat einen wunderschönen hellen u. reinen Klang

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Durchmesser 53,5mm; Gewicht 125gr.; hergestellt um 1900

Preis: 1950,00 Euro

verkauft


>> Vergangenheit: In die Jahre gekommene Zukunft. <<


große Taschenuhr "Zenith" im vergoldeten Silbergehäuse

es ist die größte und schwerste Gehäuseversion; Deckelränder und Gehäuserand rotvergoldet; hinterer Deckel mit griffiger Guillochierung und freiem Monogrammfeld; Staubdeckel ebenfalls silber mit schönen Medaillen- u. Herkunftsgravuren; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; Originale Louis-XV-Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

einwandfrei erhaltenes Gehäuse mit fest und plan schließenden Deckeln; Bügel hält auch noch in jeder Lage; Ziffernblatt, Gehäuse und Werk signiert mit "Zenith"

perfekt erhaltenes Werk mit einwandfreier Vergoldung; insgesamt 15 Rubine; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle und goldchatonisiertem Deckstein; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; zenithtypische Feinregulierung; Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; alle Stahlteile perfekt poliert und ohne den geringsten Rostansatz

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Durchmesser 52mm; hergestellt um 1910

Preis: 375,00


außergewöhnliche und seltene "Zenith" im Achatgehäuse

im sehr schönen, neuwertig erhaltenem Achatgehäuse feinster Qualität; kontrastreich dazu die perfekt erhaltene, fein geriffelte goldene Lünette; makeloses Emaille-Ziffernblatt mit seltener blauer Minuterie, vertiefter Mitte und vertiefter Sekunde; Aufschrift "Zenith"; feine stahlgebläute Lochzeiger; Zeigerverstellung durch "Ziehen" der Krone

ebenfalls neuwertiges Werk mit perfekter Vergoldung; insgesamt 15 Rubine, viele davon in Goldfassungen; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; natürlich schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; zenith-typische Feinregulage mit Gegendruckfeder; polierte Stahlteile

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Durchmesser ca. 51mm; hergestellt um 1910

laut Auskunft vom Customer-Service der Fa. Zenith ist es wahrscheinlich, daß das Gehäuse in Idar-Oberstein produziert wurde oder zumindest der Achat von dort herkam, leider sind keine Unterlagen mehr vorhanden

Preis: 1950,00 Euro


In dem Mineral Achat eingelassene Taschenuhrwerke gehören zu den seltenen Preziosen, die jede anspruchsvolle Sammlung bereichern. Ein identisches Stück befindet sich im Uhrenmuseum Zürich. Fragen Sie mal beim Direx nach, ob er das Teil verkauft...

Und wie kommt man an das Werk heran? Die goldene Lünette links herum aufdrehen, Glas mit Lünette abheben. Unterhalb der sechs (von der Lünette verdeckt) befindet sich ein kleiner Schlitz. Mit einem Schraubenzieher der Größe 0,5mm gefühlvoll anhebeln; die Aufzugswelle ist zweiteilig. Dann fällt das Werk samt Ziffernblatt aus 1,5mtr Höhe auf den gefliesten Fußboden. Macht aber nichts, einfach die Einzelteile sorgsam zusammensuchen, denn das Haus verliert ja bekanntlich nichts.


feine "Zenith"-Goldsavonnette mit 1A-Werk

perfekt erhaltenes 14 Karat Massivgold-Sprungdeckelgehäuse; keinerlei Dellchen oder sonstige Macken; vorderer Deckel mit schöner Heraldik; Staubdeckel ebenfalls 14 Karat mit Medaillen- und Herkunftsgravuren; einwandfreies, rißfreies Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Mitte und vertieftem Sekundenbereich; Lochzeiger aus gebläutem Stahl; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Gehäuse, Staubdeckel, Werk und Ziffernblatt signiert mit "Zenith"

perfekt erhaltenes und auch perfekt funktionierendes Werk mit einwandfrei erhaltener Vergoldung; aus Gründen des Staubschutzes ist das Werk extra in einem Messingring zusätzlich gelagert; insgesamt 17 Rubine; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; sehr schöne, patentierte Feinregulage; alle Stahlteile hochglanzpoliert und ohne Rostansatz

Uhrwerk ist frisch gereinigt, geölt und einreguliert (Juli 2007)

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Durchmesser 51mm; hergestellt um 1915

Preis: 990,00 Euro


Ein wunderschönes Echtgold-Gehäuse mit klasse Ziffernblatt - feines Werk mit hervorragender Feinregulage - alles bestens verarbeitet und gut in Schuß - wodurch ist das noch zu toppen? Eigentlich nur durch die Uhr selbst, denn das Ganze ist ja bekanntlich mehr als die Summe seiner Teilchen.


>> Wer nach der Uhr lebt, darf sich nicht wundern, wenn ihm sein Leben mit der Zeit so richtig auf den Wecker geht. <<


seltene "Zenith" im späten Art-Deko-Gehäuse mit Ziffernblatt im Bauhaus-Stil

im fein erhaltenem 14 Karat Massivgold-Gehäuse; extra flach; schöner, eckiger Bügel, der noch in jeder Lage hält; guillochierter hinterer Deckel; vergoldetes, klar ablesbares Ziffernblatt mit radial angeordneten Ziffern und dazu passenden, stahlgebläuten Strichzeigern; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

das perfekt funktionierende, schön vergoldete Werk hat immerhin die zweitbeste Qualitätsstufe der Schweizer Firma Zenith; 15 Rubine, wobei 3 davon in erhabenen Goldfassungen liegen; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulierschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; sehr schöne, patentierte Feinregulage; alles in feinster Erhaltung

Gehäuse, Werk und Ziffernblatt signiert mit "Zenith"

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Durchmesser ca. 48mm, hergestellt um 1930

Preis: 620,00 Euro


schwerer 18 Karat Gold-Chronometer von "James Nardin", LeLocle

sehr seltene Taschenuhr von einem der besten Chronometerhersteller der Schweiz; selten auch deshalb, weil die Chronometerhemmung in einem Brückenwerk eingebaut wurde; auch das Gehäuse gehört original zur Uhr, denn Gehäuse und Werk sind nummerngleich (Nr. 4875); nicht umsonst ist diese Uhr mehrmals in der Literatur erwähnt und abgebildet worden, am prägnantesten noch im "Callwey Preisführer Taschenuhren" von Norbert Enders, Stefan Muser und Christian Pfeiffer-Belli - denn dort ist auf Seite 158 eine absolut identische Taschenuhr beschrieben worden, welche schon um 1990 mit 5800 DM plus 25% Aufgeld bewertet und verkauft worden ist (Auktionshaus Dr. Crott, Mannheim); James Nardin (1814-1885) war der Cousin von Ulysse Nardin (Literatur siehe K. Pritchard, Swiss Timepiece Makers), auch dort ist genau diese Uhr erwähnt worden

die Fakten:

sehr schweres 18 Karat Goldgehäuse mit Sprungdeckel; versetzte Scharniere, die noch wunderbar schwergängig sind; feiner Münzrand; auch der Goldbügel hält noch in jeder Lage; schön verzierter Staubdeckel ebenfalls 18 Karat; typisch feines Emaille-Ziffernblatt mit riesigem Sekundenkreis und eleganten, stahlgebläuten Breguet-Zeigern im super Zustand; Aufzug und Zeigerverstellung mit Schlüssel werksseitig

das Werk ist immer noch im neuwertigen Zustand, auf der Minutenradbrücke signiert mit "James Nardin, Locle, Nr. 4875"; perfekt erhaltene Feuervergoldung; schweizer Chronometerhemmung mit Wippe; Welle des Gangrades und die Wippenwelle zusätzlich unter Decksteinen, welche jeweils in einem Goldplättchen federnd gelagert sind; großer Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; frühe, sehr extrem gebogene Breguet-Spirale; auch die Vergoldung sämtlicher Zahnräder ist noch einwandfrei und ohne Oxydationsspuren und alle Schrauben sind bei der letzten Revision nochmal frisch gebläut worden

sehr sammelwürdige Uhr im klasse Zustand; letzte Revision beim Uhrmacher im Juli 2007; Uhr läuft auf die Minute genau und hat eine Gangreserve von 40 Stunden

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Durchmesser 57,5mm, Gewicht ca. 160gr., hergestellt um 1850

Preis: 3650,00 Euro


Savonnette, hat das was mit Seife zu tun?

Richtig, "Savon" ist naturellement französisch und bedeutet "Seife". "Savonner" heißt einseifen und "Savonnette" bedeutet Toilettenseife. Eine geschlossene Sprungdeckeluhr mit einem glatten Gehäuse liegt auch genauso sauber in der Hand wie eben ein Stück Seife. Was mich immer wieder stört ist die falsche Schreibweise, denn selbst 99% der Uhrensammler buchstabieren das Wörtchen "Savonnette" mit nur einem "n", ich denke mal zwei davon wären besser. Ihr Chronoguide war schon als kleines Kind sehr penibel.


>> Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will. << (John Steinbeck)


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