George Favre-Jacot - Billodes - Zenith

George Favre-Jacot (1843-1917) gründete seine Firma 1865 in Le Locle. Er signierte anfangs mit seinem eigenen Namen, später (1884) u.a. mit dem eingetragenen Warenzeichen "Billodes". Die Marke Zenith entstand eigentlich erst 1911, gleichzeitig mit der Umwandlung der Firma in eine Aktiengesellschaft.

Und noch eins:
Später dann - der gute George war schon etwas älter, gelang ihm seiner Meinung nach die Herstellung eines Uhrwerkes, das ihm perfekter vorkam als alle Bisherigen. Bei einem wohl sehr tiefem, nächtlichen Blick in den Sternenhimmel erschien ihm die Himmelsmechanik ähnlich wie das Spiel der Räder und Wellen eines Zeitmessers.
Und so taufte er das neue Uhrwerk (und seine Manufaktur gleich mit) nach dem höchsten Punkt des Universums, nämlich "Zenith".
George war eben ein echter Hippie, chapeau!

sehr schweres, hochglanzpoliertes Stahlgehäuse; Scharniere sind nicht ausgeleiert und alle Deckel schließen fest wie eine Tresortür; griffige Krone - strammer Bügel; das alte Mineralglas hat ein paar Kratzer, dafür ist das emaillierte Ziffernblatt mit schön vertiefter Sekunde und fetten, gut ablesbaren Ziffern makellos; einwandfreie Bläuung der kräftigen Stahlzeiger; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der eins

Gehäuse und Werk signiert mit "Billodes"

schön erhaltenes Werk mit guter Vergoldung; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Unruhereif aus Bi-Metall mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; sehr schön die signierte, sichelförmige Brücke für das Gesperr; Sperrad mit Vierkant und feiner Wolfsverzahnung; schön auch die Doppel-Brücke für Sekunden- u. Zwischenrad; insgesamt 15 Rubine

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Durchmesser 54mm; hergestellt um 1890

Preis: 395,00 Euro

verkauft


>> Vergangenheit: In die Jahre gekommene Zukunft. <<


seltene "Zenith" im späten Art-Deko-Gehäuse mit Ziffernblatt im Bauhaus-Stil

im fein erhaltenem 14 Karat Massivgold-Gehäuse; extra flach; schöner, eckiger Bügel, der noch in jeder Lage hält; guillochierter hinterer Deckel; vergoldetes, klar ablesbares Ziffernblatt mit radial angeordneten Ziffern und dazu passenden, stahlgebläuten Strichzeigern; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

das perfekt funktionierende, schön vergoldete Werk hat immerhin die zweitbeste Qualitätsstufe der Schweizer Firma Zenith; 15 Rubine, wobei 3 davon in erhabenen Goldfassungen liegen; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulierschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; sehr schöne, patentierte Feinregulage; alles in feinster Erhaltung

Gehäuse, Werk und Ziffernblatt signiert mit "Zenith"

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Durchmesser ca. 48mm, hergestellt um 1930

Preis: 620,00 Euro

verkauft


>> Die Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird. << (John Steinbeck)


schöne "Zenith" im polierten Stahlgehäuse

einwandfrei erhaltenes Gehäuse - Stahl und Hosentasche, nichts paßt besser zusammen; nichts ist abgegriffen, alles ist noch schön stramm; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich unter neuem Mineralglas aus alten Beständen; perfekt erhaltene, stahlgebläute Lochzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

einwandfrei erhaltenes Werk mit schöner Vergoldung; insgesamt 15 Rubine, Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve

Ziffernblatt, Gehäuse und Werk signiert mit "Zenith"

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Durchmesser 51mm; hergestellt um 1925

Preis: 295,00 Euro


>> Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will. << (John Steinbeck)


alles Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde ...

wunderbar erhaltenes, sehr solides, schweres 800er Silbergehäuse; über die beiden Deckel herausragender Münzrand; extrem sauber graviertes Pferdemotiv auf dem hinteren Deckel; noch immer schwergängige Scharniere - plan sitzende Deckel - strammer Bügel; hochglanzpolierter Staubdeckel ebenfalls massiv Silber; gut erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich und Blumenkranz um die Zeigerachse; kratzerfreies, neues Mineralglas aus alten Beständen; sehr feine original Stahlzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

im Inneren schlägt ein perfekt erhaltenes Werk der Schweizer Firma "Revue-Thommen" aus La Chaux de Fonds; Vergoldung einwandfrei; insgesamt 15 Rubine; monometallischer Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; natürlich Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; alle Stahlteile absolut in Ordnung; die Amplitude der Unruhe ist kräftig und die Uhr läuft genau

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Durchmesser 53mm; hergestellt um 1915

Preis: 365,00 Euro


>> Wer nach der Uhr lebt, darf sich nicht wundern, wenn ihm sein Leben mit der Zeit so richtig auf den Wecker geht. <<


dekorative Halbsavonnette "Hexameter" im vergoldeten Dennison-Gehäuse für den englischen Markt

Der Amerikaner Aaron Lufkin Dennison stellte u.a. in Birmingham schwere und robuste Gehäuse für Taschenuhren her. Beste Kontakte zu guten Schweizer Uhrenmanufakturen sind dokumentiert und man nutzte gerne diese Verbindung, um das Gateway zu den Engländern weiter zu öffnen.

sehr feines, fast neuwertig erhaltenes, vergoldetes Gehäuse in der gesuchten Halbsavonnette-Ausführung; es gibt keine Dellchen oder Kratzer oder Goldabrieb; Sprungdeckelfunktion perfekt; schwarz emaillierter Zahlenkranz am Sprungdeckel; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenkreis; leicht rötlich gebläute Originalzeiger; dünnes original Mineralglas (wurde bei Sprungdeckeluhren oft durch ein Plastikglas ersetzt, weil nach Bruch sehr schwer zu organisieren); Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

zur Uhr gehört das vermutlich originale Chatelaine mit blauem Saphir

das gute Werk ist eindeutig von der besseren Sorte - es hat insgesamt 17 Rubine; verschraubte Goldchatons bis hin zum Minutenrad; typisch "weisse", vernickelte Stahlkloben und Brücken - daran erkennt man die Exportausführung; alle Stahlteile wie Schrauben, Aufzugsräder etc. mit feiner Hochglanzpolitur; seinerzeit hochmoderner, monometallischer Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; helle Breguet-Spirale mit Endkurve; natürlich Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten

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Durchmesser 47mm; hergestellt um 1920

Preis: 500,00 Euro


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