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Präambel Die Geschichte der Uhrmacherei bei den Eidgenossen begann in Genf so um die Mitte des 16.Jahrhunderts, hervorgerufen hauptsächlich durch die ausgewanderten Hugenotten aus Frankreich. Ihr Erfolg ist begründet durch die sehr effektive Arbeitsteilung; es gab Gehäusebauer, Rohwerkehersteller und wieder ein anderer hatte sich nur auf die Fertigstellung der Uhren spezialisiert. Um 1700 begann das erfolgreiche Genfer System sich langsam auch im schweizer Umland auszubreiten, wie beispielsweise in La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Es fiel bei der armen, abgeschiedenen ländlichen Region auf fruchtbaren Boden und dehnte sich im 19.Jahrhundert auf das gesammte schweizer Jura aus. Bis heute werden Uhren aus der Schweiz (dank ihres Qualitätssymbols "swiss made") in alle Welt exportiert. Und - etwas sollte der Uhrensammler niemals vergessen: Das "Vallée de Joux" mit den umliegenden Orten Brassus, Le Sentier, L´Abbaye usw. ist die "heilige Erde" der Uhrmacherei, hier haben die Pioniere die besten und feinsten und kompliziertesten Taschenuhren der Welt hergestellt, hier lebten Aubert, Meylan, Audemars, LeCoultre, Piquet und andere höchst qualifizierte Uhrmacher auf engstem Raum seit Generationen zusammen. Als Kinder dieser Region wussten sie auf den einzigartigen Lebens- und Arbeitsethos ihrer protestantischen Mitbewohner zu zählen. In der monatelangen, winterlichen Isolation von der Außenwelt kam dem Zusammenhalt der Gemeinschaft besondere Bedeutung zu, Gesten und Worte wurden sparsam, aber treffend eingesetzt. Und Fleiß galt nicht nur als Tugend, sondern als Ausdruck höchster Gottesfurcht. Auch dafür sollte mal eine Lanze gebrochen werden. |
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ein Kunstwerk von "Jules Jürgensen" aus Le Locle mit außergewöhnlichem Aufzug/Zeigerverstellung Jules Frédéric Jürgensen (*1808, +1877) verließ 1834 die Firma seines Vaters (Urban Jürgensen & Sonner/Kopenhagen) und gründete eine eigene Manufaktur in Le Locle. Wer Nachholbedarf hat, kann über diese Firma seitenlang in der einschlägigen Literatur nachlesen. Belegt ist, daß sich Jürgensen nur mit der Herstellung allerfeinster Uhren beschäftigte. Belegt ist auch, daß dort zwischen 1838 und 1866 insgesamt gerade mal 15000 Uhren gefertigt wurden (Uhrenmagazin 2/91, Seite 37). Viele gibt es also nicht mehr und die meisten liegen in Museen. Aufzug und Zeigerverstellung mal anders - das Jürgensen-Patent bezüglich Aufzug/Zeigerverstellung durch Vor/Zurückklappen des Bügels kennt der interessierte Sammler wohl - hier aber gibt es die wesentlich seltenere Version zu bewundern: Zeigerverstellung: Fingerchen ins Zentrum des Werkes drücken und das Gehäuse
drehen ansonsten noch ein paar Fakten: fast neuwertig erhaltenes, dickwandiges 18 Karat Goldgehäuse mit Sprungdeckel, der seinem Namen alle Ehre macht; vorderer und hinterer Deckel fein guillochiert; fein geriffelter Gehäuserand; versetzte Scharniere im Gehäuse eingearbeitet; Staubdeckel ebenfalls 18 Karat; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich unter hauchdünnem, kratzerfreiem Mineralglas; perfekt erhaltene, goldene Spade-Zeiger Ziffernblatt, Staubdeckel und Werk signiert - Gehäuse und Werk sind nummerngleich einwandfrei erhaltenes, vergoldetes Brückenwerk; man denkt zuerst an ein extrem modifiziertes französisches "Kaliber V", was es aber nicht ist, denn der Unruhekloben ist recht schräg angeordnet und vor allen Dingen gibt es einen Doppelkloben für Ankerrad und Zwischenrad; insgesamt 19 Rubine; Welle des Ankers und die Ankerradwelle zusätzlich unter Decksteinen, welche jeweils im Gold-Deckplättchen federnd gelagert sind; Ankerkloben in der Werksebene; sehr schwerer, spiegelpolierter, seitlich angeordneter, sog. Ausgleichsanker aus Stahl mit sog. Bischofsstab-Gegengewicht - und der Kamerad hat sehr große Rubine in den Klauen; dieser Anker ist in der Lage, einen großen Unruhereif anzutreiben, was unsere Uhr als Ankerchronometer ausweist; aufgeschnittener Unruhereif aus Bi-Metall mit Regulageschrauben aus Rotgold, die beiden Speichen sind aus gebläutem Stahl; Unruhewelle natürlich ebenfalls unter Decksteinen; ungewöhnlich gleichmäßige, blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; alle Werksschrauben aus gebläutem Stahl; alle Stahlteile im tadellosem Zustand letzte Revision beim Uhrmacher im Dezember 2011 andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 49mm; hergestellt um 1850/60 Preis: 3990,00 Euro verkauft |
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>> Die Zukunft war früher auch besser. << (Karl Valentin) |
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feiner Eterna-Chronometer im gebläuten Stahlgehäuse "Schild & Co." aus Grenchen gut erhaltenes Gehäuse; Bügel, Krone, Öffnungslippe, Zeigerschiffchen und Glasfassung kontrastreich in Rotgold; makelloses, signiertes, dreiteiliges Emaille-Ziffernblatt unter kratzerfreiem Mineralglas; perfekt erhaltene, stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der elf top erhaltenes, vergoldetes Werk - seinerzeit unter Chronometerbedingungen einjustiert; Uhr läuft auch heute noch auf die Minute genau; insgesamt 15 Rubine; spiegelpolierter Stahlanker mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulierschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage; alle Stahlteile perfekt andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 52mm; hergestellt lt. Werksnummer 1920 Preis: 465,00 Euro Eterna wurde 1856 als Rohwerkefabrik Dr. Girard & Schild gegründet. Erst wurden Kaliber für Taschenuhren und ab 1876 komplette Zeitmesser hergestellt. 1995 ging das Unternehmen an die F.A. Porsche Beteiligungen GmbH. 2011 Übernahme durch International Volant Limited, eine Tochter der chinesischen Haidian-Gruppe. Das teilte im Juli d.J. der bisherige Alleingesellschafter, die Fa. Ferdinand Alexander Porsche Beteiligungen GmbH, in Salzburg mit. Zuvor hatte darüber das Wirtschaftsmagazin "Bilanz" berichtet. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. |
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>> In der jetzigen Zeit ist es mal was Neues beim Alten zu bleiben. << (Wilhelm Raabe) |
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schöne "Billodes" aus Le Locle im schweren Eisengehäuse im gut erhaltenem, dickem Eisengehäuse; Bügel, Krone, Öffnungslippe, Zeigerschiffchen, Glasfassung und Scharnier kontrastreich in Rotgold; makelloses Emaille-Ziffernblatt unter kratzerfreiem Mineralglas; perfekt erhaltene, stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der eins das vergoldete Werk stammt aus alten Beständen (ca. 1890) und bekam bei der Hochzeit mit dem Gehäuse einen seinerzeit modernen, monometallischen Unruhereif mit Goldregulierschrauben verpasst; Unruhewelle unter Decksteinen; Stahlanker mit Schwalbenschwanz-Gegengewicht; Doppelkloben für Sekunden- und Zwischenrad; wolfsverzahntes Gesperr für das Federhaus mit Vierkantwelle andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 52mm; hergestellt um 1920 Preis: 300,00 Euro Eine Manufaktur namens "Billodes" aus Billodes in der Billodes-Straße
Nr. 34… |
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>> Menschen, die wie wir an die Physik glauben, wissen, daß die Unterscheidung der Zeit zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine besonders hartnäckige Illusion ist. << (Albert Einstein) |
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extrem schwere Dienstuhr der Manufaktur "Zenith" aus Le Locle sehr gut erhaltenes, schweres Gehäuse aus poliertem Stahl; massive Deckel mit getreppten Rändern; Staubdeckel mit Medaillen- und Herkunftsgravuren; extrem dickes original Mineralglas; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der elf Staubdeckel, Ziffernblatt und Werk signiert mit "Zenith" schönes. alltagstaugliches Werk mit guter Vergoldung; insgesamt 15 Rubine; schwerer, aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; sehr schön auch die lange Sperrfeder, die sich um den halben Radius des Sperr-Rades legt bis sie die Klinke erreicht andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 56mm und 20mm dick; hergestellt um 1910 Preis: 435,00 |
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wunderschöne "Zenith" aus Le Locle im seltenen Gehäuse im fast neuwertig erhaltenem, brüniertem Eisengehäuse; schöner Münzrand; beide Deckelränder und der Bügel sind kontrastreich vergoldet; kratzerfreier Staubdeckel; makelloses, signiertes Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; kratzerfreies Mineralglas; original Kathedral-Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone einwandfrei erhaltenes, signiertes, vergoldetes Werk mit insgesamt 15 Rubinen; zwecks Staubschutz zusätzlich im vergoldetem Messingring gelagert; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 48mm; hergestellt um 1910 Preis: 480,00 Euro |
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>> Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei. << (George Orwell) |
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feine Taschenuhr "Zenith" aus Le Locle einwandfrei erhaltenes 800er Silbergehäuse mit rotvergoldeten Deckelrändern; es gibr 2 unauffällige Dellchen am Gehäuserand, nicht störend; hinterer Deckel mit griffiger Guillochierung und freier Monogrammkartusche; polierter Staubdeckel ebenfalls Silber; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich und vertiefter Mitte; original Lochzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone Ziffernblatt und Werk signiert mit "Zenith" schönes Werk mit tadelloser Vergoldung; insgesamt 15 Rubine; Schweizer Kolbenzahn-Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; alle Stahlteile perfekt erhalten andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 49mm; hergestellt um 1910 Preis: 380,00 Euro |
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