schwerer, früher Goldchronometer von Constantin Girard (Girard-Perregaux)

im neuwertig erhaltenem, schweren, getreppten 18 Karat Goldgehäuse mit Londoner Punzen; Deckel und Lünette mit à-goutte-Schlüssen; keine Dellen, keine Kratzer, Bügel und Scharniere noch schön schwergängig; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Sekunde, bezeichnet mit "Girard & Company, London"; feine Gold-Spatenzeiger

perfekt erhaltenes und auch perfekt laufendes skelettiertes Werk; großer, aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Gold-Regulageschrauben; Unruhewelle mit Diamant-Deckstein; gebläute, zylindrische Spirale; Chronometerhemmung mit Stahlfeder und kurzer Wippe; Rubin für das Hemmrad im Gold-Deckplättchen gelagert; wunderbar und makelos die großen, 3-fach verschraubten Goldchatons; sämtliche Schrauben wurden bei der letzten Revision im März 2006 nochmal überarbeitet und gebläut; schön auch der sichtbare Antrieb mit Kette und Schnecke; Werk ebenfalls signiert mit "Girard & Company, London"

"Die Mannigfaltigkeit der Eindrücke erreicht hier fast das Maximum", um es mal mit den Worten des guten alten Alexander von Humboldt auszudrücken. Völlig unverständlich das er damit irgendein Land in Südamerika meinte, dabei ist es doch diese Uhr.

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Durchmesser ca. 55mm, hergestellt um 1860

Preis: 4250,00 Euro


Nachdem sich Constantin Girard um 1850 von seinem Kompagnon C. Robert trennte, galt sein Interesse hauptsächlich der Herstellung von Chronometern mit Feder- oder Wippenhemmung. Er heiratete 1854 Marie Perregaux, die Tochter eines bekannten schweizer Chronometerbauers, und die Firma wurde in "Girard-Perregaux" umbenannt. Um 1860 hatte er eine Niederlassung in London, die hochwertige Taschenchronometer für den südamerikanischen Markt - in der Hauptsache für Chile - herstellte. Diese Uhren wurden mit "Girard, London" signiert. Diese Zeit war auch das Geburtsjahr obiger Uhr. (Literatur vgl. Kathleen Pritchard, "Swiss Timepiece Makers"; Tony Mercer, "Chronometer Makers of the World")


>> Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen nicht wissen, was sie wollen, aber alles tun, um es zu bekommen. << (Don Marquis)


sehr seltene "Ulysse Nardin" mit blitzender Sekunde und Tandemaufzug

fast neuwertig erhaltenes, extrem schweres 935er Feinsilbergehäuse in Doppelscharnierausführung; es gibt keine Kratzer oder Dellchen, der Bügel ist schön schwergängig und die Deckel sitzen plan und fest wie eine Tresortür; fein guillochierter Staubdeckel ebenfalls silber; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit Sekunde aus der Mitte und vertiefter, blitzender Fünftel-Sekunde bei der drei; original Zeiger; Glas mit Patentlinse; Zeigerverstellung durch Drücker außen bei der elf, blitzende Sekunde stoppbar durch Drücker außen bei der neun

ebenfalls neuwertig erhaltenes Neusilberwerk mit Zierschliff; mindestens 21 Rubine; Mechanismus der blitzenden Sekunde und die Signatur "Ulysse Nardin, LeLocle" befinden sich auf der Ziffernblattseite; zwei Federhäuser mit gegenläufigem Aufzug über die Krone; die wolfsverzahnten Sperräder des Tandemaufzugs liegen innerhalb der Aufzugsräder (aber trotzdem in einer Ebene, was kräftige, hohe Räder erforderlich macht); Räderwerk besteht aus Rotgold; geradliniger Anker mit tennisschlägerförmigen Gegengewichten nach Genfer Art; schwere Kompensationsunruhe mit Goldschrauben; tiefblaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; Unruhewelle unter Decksteinen; das spiegelpolierte Ankerrad und der spiegelpolierte Anker lagern zwecks Stoßsicherung jeweils in einem Rotgold-Deckplättchen, beide Wellen liegen ebenfalls unter Decksteinen; alle Stahlteile entweder fein mattiert oder spiegelpoliert

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Taschenuhr befindet sich im Bestzustand und ist vom Uhrmacher frisch revidiert worden (Okt. 2004)

Durchmesser 56mm, Gewicht ca. 130gr., hergestellt 1880/90

Preis: 2950,00 Euro

verkauft


Anmerkung: durchaus möglich, das diese hervorragende Taschenuhr noch von dem weltberühmten Uhrmacher und Regleur "Henri Rosat" bearbeitet worden ist, der bis zu seinem Tod 1897 für Ulysse Nardin tätig war. Ansonsten ist die Geschichte dieser herausragenden Uhrmacherfamilie (wen´s interessiert) in fast jeder Fachliteratur und in allen Uhrenbüchern und Lexika nachzulesen.


>> Alle reden vom Zeit totschlagen. Dabei schlägt die Zeit uns tot. <<


frühe Silbersavonnette von "L. Perrin" aus LeLocle

im schweren, gut erhaltenem Feinsilbergehäuse (mindestens 925er Silber); Sprungdeckel mit freiem Monogrammfeld; geriffelter Münzrand; schöner sogenannter Saturnbügel; Pendant mit angedeuteter, flacher Krone (sollte modern aussehen, obwohl die Uhr natürlich mit Schlüssel aufgezogen und gestellt wird); schön verzierter Staubdeckel mit Hinweis auf die patentierte Hemmung; feines Emaille-Ziffernblatt mit minimaler Ausbesserung ganz am Außenrand über der 12, nur mit Lupe erkennbar; hauchdünne, original Lochzeiger aus Eisen

sehr interessantes, frühes Brückenwerk; Uhrmachersignatur auf der Minutenradbrücke; insgesamt 15 Rubine; frühe Ankerhemmung mit verdeckten Rubinpaletten; seitlich angeordneter Anker mit Bischofsstab-Gegengewicht; Ankerkloben noch in der Werksebene; Stahl-Unruhereif mit Goldregulierschrauben; Unruhewelle unter Decksteinen; die Kloben und Brücken sind mit gebläuten Stahlschrauben an der Platine befestigt

Gehäuse, Staubdeckel und Werk signiert mit "L. Perrin, Locle"

letzte Revision beim Uhrmacher im Oktober 2008

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Durchmesser 55mm; hergestellt um 1860/70

Preis: 420,00 Euro


schöne IWC im silbernen Art-Deko-Gehäuse

gut erhaltenes 900er Feinsilbergehäuse; beide Deckelränder mit feinem Münzrand; Gehäuserand ebenfalls verziert; hinterer Deckel mit Streifendekor; vergoldetes Metallziffernblatt mit etwas Patina; stahlgebläute Kathedralzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Ziffernblatt, Gehäuse und Werk gemarkt mit IWC

das Werk ist natürlich vom Besten und ist top erhalten; Kaliber 73; perfekte Vergoldung; insgesamt 17 Steine; alle Lagersteine sitzen in erhabenen Goldchatons; Aufzugsräder 3-fach gelagert; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage

zur Uhr gehört eine wunderschöne Kette aus Massivsilber

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Durchmesser 49mm; hergestellt lt. Werksnummer 1928

Preis: 600,00 Euro


hochfeine IWC-Savonnette mit 1A-Werk und seltenem Goldgehäuse

sehr seltenes 14 Karat Goldgehäuse mit mehrflächigem Rand und eckigem Goldbügel in bester Erhaltung; Monogrammspiegel frei; makelloses, dreiteiliges Emaille Ziffernblatt mit roter Minuterie und Signatur "International Watch & Co., Schaffhausen"; original Baton-Zeiger; Zeigerverstellung durch Schieber zwischen der 4 und 5 an der Lünette

feinstes, neuwertiges IWC-Stabwerk mit vier sichtbar verschraubten Goldchatons; schwere Kompensationsunruhe mit Goldschrauben; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage; 3-fach gelagerte Aufzugsräder; alle Stahlteile selbstverständlich hochglanzpoliert und angliert; Werk H 6, Kaliber 66

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Gehäuse, Ziffernblatt und Werk sind mit den üblichen "IWC"-Punzen bzw. Schriftzügen versehen; fast Bestzustand. Ansonsten muß über die Fa. IWC nicht viel gefachsimpelt werden, man bringt ja auch bekanntlich keine Eulen nach Athen.

Mit den Kalibern 52/53, 65/66 und 71/72 hat die IWC jeweils in kleinen Serien Uhren in "Qualität Extra" produziert, ähnliches machte auch Patek Philippe in Genf. Diese Uhren hatten besonders schön vollendete Einzelteile, 16 Steine und drei bis fünf geschraubte Chatons. Bei diesen "Einzelstücken auf Wunsch" war eine Prüfung im Observatorium Neuchatel vorgesehen und jede Uhr erhielt ein Prüfungszeugnis.

Durchmesser ca. 51mm, Kaliber wurde hergestellt zwischen 1899 und 1918

Preis: 1750,00 Euro


>> Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und doch dem Menschen das Kostbarste stehlen: Die Zeit. << (Napoleon Bonaparte)


frühe Taschenuhr mit feinem Ankerwerk

wunderschön erhaltenes, schweres, dickes Silbergehäuse mit getreppten Rändern; hinterer Deckel mit Niello-Einlagen - ein antikisierendes, bäuerliches Motiv darstellend; Staubdeckel am Außenrand fein guillochiert und ebenfalls aus Silber; einwandfrei erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit großem Sekundenbereich, signiert mit "Maison Jacob, C.Ostyn Renaix"; original altes, kratzerfreies Mineralglas mit abgeflachter Mitte; selten fein verzierte Stahlzeiger; Zeigerverstellung über frühen Drücker (noch ohne Schiffchen) am Außenrand bei der eins

feines Neusilber-Werk mit Streifendekorationen; insgesamt 15 Rubine; großer, angeschnittener Bi-Metall-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; schwerer, geradlinig angeordneter Stahlanker mit verdeckten Rubinpaletten nach Glashütter-Art - der Anker hat ein schweres, kreisförmiges Gegengewicht, welches die Ankerradwelle umschließt; Anker und Ankerrad hochglanzpoliert

sehr feine, schwere schweizer Taschenuhr mit recht frühem Ankerwerk, im November 2008 vom Uhrmacher nicht nur frisch gereinigt und geölt, es wurden auch alle Zapfen der Wellen nachpoliert

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Durchmesser 53mm; hergestellt wohl in der Umgebung von Genf um 1865

Preis: 495,00 Euro


ultraseltene "Hebdomas" 3-Tageuhr mit Weckwerk

wunderschön glänzendes, stahlgebläutes Gehäuse in sehr guter Erhaltung (allein schon das ist eine Rarität und sollte nicht mit einem brünierten Gehäuse verwechselt werden); wie bei Taschenuhren mit Weckwerk üblich liegt das Scharnier des hinteren Deckels oben, damit die Uhr aufgestellt werden kann; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit feiner Goldpiquet-Arbeit und stahlgebläuten Zeigern; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der "eins"

einwandfrei erhaltenes Werk mit sichtbarer Unruhe und 3 Tagen Laufdauer (Hebdomas ist griechisch und bedeutet "Woche"); fein verzierte Unruhebrücke; hinten aufgesetzte Kadratur für den Weckmechanismus; Schlag auf verchromte Glocke; Schlagwerk abstellbar durch kleinen Hebel unter dem Deckel; dieses Werk hat nicht die üblichen "Alters-Krankheiten" der Hebdomas Uhren: vor allem der Aufzug und auch die Zeigerverstellung funktioniert einwandfrei, alle Lager sind noch in Ordnung und die Unruhe schwingt noch schön kräftig; die Uhr ist ganggenau, wurde vom Uhrmacher durchgecheckt und als alltagstauglich bezeichnet

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Durchmesser ca. 52mm; hergestellt um 1900

Preis: 1100,00 Euro


Werk und Glocke dieser Taschenuhr sind gemarkt mit dem schweizer Kreuz und "Brevet 31781", was ein Hinweis auf das seinerzeit erhaltene Patent ist. Diesen Uhrentyp hatte der Uhrmacher Irenée Aubry entwickelt und 1888 patentieren lassen. Dieses Patent wurde von dem schweizer Arthur Graizely erworben, der zus. mit seinerm Bruder 1889 die Firma "Graizely Frères" in La Ferrière gründete und die "Hebdomas" mit großem Erfolg produzierte. 1904 ging Graizely eine Partnerschaft mit Otto Schild ein und 1906 ging Graizely in der Fa. "Schild & Co." auf, die diese Uhr weiter herstellte. Allerdings hat diese Uhr nicht das übliche 8-Tagewerk, weil das dafür notwendige übergroße Federhaus wegen der Weckwerk-Kadratur keinen Platz im Gehäuse gefunden hätte, aber eine Laufdauer von 3 Tagen ist ja auch schon was. Und trotzdem - eine Hebdomas mit Weckwerk habe ich vorher noch nie gesehen, ein absolutes Sammlerstück in feinster Erhaltung.


wunderschöne, schwere Silber-Savonnette "Bautte" aus Genf für den amerikanischen Markt

fast neuwertig erhaltenes, sehr schweres Silbergehäuse in der recht seltenen "Box Hinge"-Gehäuseform (Hinge = Scharnier, also Scharnierbox), ein typisch amerikanisches Gehäuse; fein verzierter, mit "Bautte" signierter Staubdeckel, ebenfalls silber; unter dem Staubdeckel ist das Werk nochmals geschützt, und zwar mit einer zusätzlichen Lünette mit hauchdünnem Mineralglas; einwandfrei erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Sekunde, signiert mit "New York"; Zeigerverstellung über Drücker am Außenrand bei der vier

top erhaltenes, selbstanlaufendes Werk mit insgesamt 15 Rubinen; Unruhe mit sehr kräftiger Amplitude; schwerer Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; großer, hochglanzpolierter, geradliniger Stahlanker mit Schwalbenschwanz-Gegengewicht und verdeckten Rubinpaletten wie es ihn nur bei feinen Genfer Uhren gibt; alles Stahlteile einwandfrei erhalten und hochglanzpoliert

absolut alltagstaugliche, außergewöhnliche Taschenuhr - ein echter Hingucker

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Durchmesser 52mm und über 15mm dick; Gewicht ca. 125gr.; hergestellt um 1890

Preis: 690,00 Euro


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