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schwerer, früher Engländer aus London mit feinem Silberziffernblatt sehr schweres Sterlingsilber-Gehäuse mit Hallmarks von London und Dateletter von 1870; auch der Silberschmied, der das Gehäuse herstellte, ist durch die Punze nachweisbar: William Comyns aus London; hinterer Deckel mit Hosenbandorden; das massive Silberziffernblatt ist eine Augenweide: es ist wunderschön erhalten, mittig feinst guillochiert, aufgenietete Ziffern aus massiv Rotgold; stahlgebläute Zeiger; Zeigerverstellung über Schlüssel im Zentrum schweres, vergoldetes Werk mit dicken Platinen; profilierte Werkspfeiler; großer, dreischenkliger Unruhereif aus massiv Rotgold; fein verzierter Unruhekloben; Unruhewelle unter Rubin-Decksteinen; langer, hochglanzpolierter Rückerzeiger; natürlich Spitzzahn-Ankerhemmung mit seitlich sichtbaren Rubinpaletten; Antrieb mit Kette und Schnecke; abnehmbarer, vergoldeter Staubcontainer andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 54mm; Gewicht ca. 145gr.; hergestellt 1870/71 Preis: 495,00 Euro verkauft Was ist das wohl, ein "Hosenbandorden"? Sicherlich stolpert unsere Queen nicht über diese Homepage. Naja und wenn - dann wäre sie halt eben wie des öftern auch "not amused" - ist sie doch gewohnt, die Gute.
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früher, feiner, schwerer Engländer mit seltener Duplex-Hemmung schweres, großes Sterling-Silbergehäuse in bester, englischer Silberschmied-Tradition; innen im hinteren Deckel die klar erkennbaren Hallmarks "Leopard´s Head" für London und Jahresbuchstabe "K" für 1825; auch der Silberschmied ist durch seine Punze "SS" nachweisbar: es ist "Stephen Smith" aus London, der im guten alten "Jackson" als "very fine silversmith" beschrieben wird; schön gerillter Gehäuserand; auch Pendant und Bügel sind selten schön verziert; hinterer Deckel als Sprungdeckel gefertigt; gut erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit übergroßem Sekundenbereich, damit man das durch die Duplex-Hemmung hervorgerufene "Hüpfen" des Sekundenzeigers auch deutlich wahrnimmt; nur der Ordnung halber: zw. 7 u. 8 ganz am Außenrand befindet sich ein nicht störender, restaurierter Chip; perfekt erhaltene, typische Spade-Zeiger aus einer Kupfer/Gold-Legierung Ziffernblatt und Werk signiert mit "Banister, Colchester"; Joseph Banister 1790-1836, in der Literatur erwähnt G.H. Baillie "Watchmaker & Clockmaker of the World" das Werk ist ebenfalls hervorragend erhalten; einwandfreie Feuervergoldung; riesiger Unruhereif mit Welle unter Diamant-Deckstein; fein verzierter, "fratzendekorierter" Unruhekloben (um böse Geister zu vertreiben); Spirale in seitlicher Stahlhalterung befestigt, die gleichzeitig auch als Stoßsicherung dient; das Beste ist natürlich die Duplexhemmung nach "LeRoy", durch die diese Uhr in der Kombination mit dem Antrieb über Kette und Schnecke zur Rarität wird andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 56mm, Gewicht 140gr., hergestellt um 1825 Preis: 975,00 Euro letzte Revision beim Uhrmacher im November 2006, Uhr läuft erstaunlich genau Taschenuhren mit Duplexhemmung sind selten. Oft sind es schweizer Uhren aus Fleurier, hergestellt für den chinesischen Markt. Diese Uhren sind meist schön anzusehen, die Sekunde kommt aus der Mitte und das Werk ist extrem verziert, so wie es die Asiaten mögen. Trotzdem sind diese Uhren von sehr einfacher Qualität. Hier aber haben wir es mit einem waschechten Engländer mit allen oben erwähnten Vorzügen zu tun, eine Uhr in Chronometerqualität |
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>> Denke immer daran, daß es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. << (Leo Tolstoi) |
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das absolute "Masterpiece" einer schottischen Taschenuhr das ca. 150gr. schwere 935er Sterlingsilbergehäuse ist wirklich von außergewöhnlicher Qualität und eigentlich fast neuwertig; es ist seinerzeit in London gefertigt worden, jedoch für den schottischen Markt - wie die phantastischen gälischen Verzierungen auf der Rückseite beweisen; es ist kaum berieben, es gibt keine Dellchen, die Scharniere sind noch stramm und die Deckel sitzen plan und fest; gepunzt mit J.W. für James Wintle aus London und den typischen Londoner Hallmarks, Jahresbuchstabe "U" für das Fertigungsdatum 1875/76; freies Monogrammfeld mit goldenem Hosenbandorden; hervorragend erhaltenes, massiv silbernes Ziffernblatt mit schöner Silberschmiedearbeit in der Mitte; aufgenietete Ziffern aus Rotgold; stahlgebläute Originalzeiger schweres, vergoldetes Platinenwerk mit abnehmbarem Staubcontainer; schön gedrechselte und profilierte Werkspfeiler; Antrieb mit Kette und Schnecke; fein verzierter Unruhekloben; mächtiger, aufgeschnittener Unruhereif aus Bi-Metall mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter großem Rubin-Deckstein; die Spirale ist seitlich an einer separaten Stahlhalterung befestigt, die gleichzeitig auch als Stoßsicherung dient; langer, gekröpfter Rückerzeiger über Stahlskala; 4 sichtbar verschraubte Chatons, wobei 3 davon sogar dreifach verschraubt sind; polierter Stahlanker mit seitlich sichtbaren Rubinpaletten; das Ankerrad hat natürlich spitze Zähne, so wie es sich für eine Uhr von der Insel gehört andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 56mm; hergestellt um 1875 Preis: 695,00 Euro verkauft |
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>> Die Zeit ist eine gute Lehrmeisterin. Schade ist nur, dass sie alle ihre Lehrlinge umbringt. << (Curt Götz) |
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Museumsstück von "Nicole Nielsen", London, Soho Square im extrem schweren, 18 Karat Goldgehäuse mit Münzrand ohne jegliche Dellen oder Randschläge; das Gehäuse ist original, was die Londoner Punzen beweisen; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Sekunde bei der neun, beschriftet mit "Nicole Nielsen & Co., 14 Soho Square, London"; stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung über frühen Drücker bei der "zwei" neuwertig erhaltenes Werk mit perfekt erhaltener Feuervergoldung, beschriftet mit "Nicole Nielsen & Co., 14 Soho Square, London, Patent Nr. 8641"; mindestens 19 Steine; Ankerwelle, Ankerradwelle und natürlich die Unruhewelle unter Decksteinen; die Rubine von Ankerwelle und Ankerradwelle liegen in verschraubten Goldchatons; Spitzzahnhemmung; blaue Breguetspirale mit Phillips-Endkurve; schwere, aufgeschnittene Kompensationsunruhe mit Gold-Regulageschrauben; schön verzierter Unruhekloben; stahlgebläute Schrauben; das Beste ist natürlich der von Adolphe Nicole erfundene, hinten sichtbar aufgesetzte Wippklobenaufzug mit früher Zeigerverstellung, auf dem Werk auch mit der entsprechenden, eingravierten Patentnummer verewigt letzte Revision beim Uhrmacher im Oktober 2005 andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 53mm; Gewicht fast 150gr.; hergestellt 1877 Preis: 2390,00 Euro verkauft Der schweizer Uhrmacher Adolphe Nicole gründete 1837 in Genf zus. mit Henri Capt die Firma Nicole & Capt und ließ sich 1840 in London nieder. Er fertigte dort hochwertige und komplizierte Rohwerke auch unter Verwendung schweizer Einzelteile aus der Mutterfirma in Genf. Um 1845 ließ sich Nicole einen neuartigen, schlüssellosen Kronenaufzug patentieren, dessen Verwendung bei Taschenuhren seinen Bekanntheitsgrad wesentlich steigerte. Nicole fertigte Werke für führende englische Hersteller, wie z.B. Benson, Dent u. Frodsham. Nach dem Tod von Capt trat Emil Nielsen in die Firma ein, nach dem Tod von Nicole wurde die Firma von Nielsen verkauft. Nur sehr wenige Uhren wurden unter eigener Marke verkauft. |
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große, sehr frühe Spindeluhr "William Ordson, London" von 1737 im für das Alter sagenhaft gut erhaltenem silbernen Gehäuse mit Übergehäuse, beide haben identische Londoner Hallmarks von 1737; Gehäusedeckel schließen plan, es gibt keine Dellen oder grobe Kratzer; wunderbar breites und vor allen Dingen top erhaltenes Seitenscharnier; rißfreies Emaille-Ziffernblatt;; hohes, immer noch kratzerfreies original Mineralglas; wunderschöne original Zeiger hohes, vergoldetes Werk mit Kette und Schnecke; große Stahlunruhe; Spindelbrücke mit filigraner "Rankengravur"; silberne Regulierscheibe; sogenannte "arabische" Werkspfeiler; Federvorspannung durch Wurmschraube; Werk mit Uhrmachersignatur "William Ordson, London"; Werk läuft die ganze Länge der Kette und hat einen Nachgang von lediglich ca. 15-20 Minuten innerhalb von 24 Stunden - also eine gut und genau laufende Spindeluhr, Spindellappen und Spindelrad sind nicht abgenutzt (denn sonst hätte die Uhr den bei diesen Uhren oft vorkommenden Vorgang) in diesem Zustand eine absolute Traumspindeluhr und eine echte Rarität; zur Uhr gehört noch der alte original Schlüssel, kommt selten vor; William Ordson, ein in der Literatur erwähnter Uhrmacher (Baillie, Clock- and Watchmakers of the World, demnach early 18th century) andere Ansichten (bitte anklicken) Durchmesser ca. 50mm, hergestellt 1737 Preis: 1125,00 Euro Noch ein Wort zu Spindeluhren im allgemeinen: Der alte Spindeluhren-Sammler weiß, daß man diese Sorte Uhren ruhen lassen sollte, denn sie haben ihren Ruhestand wohl verdient. Es sollte genügen, die Kette mit dem Schlüssel vielleich 2 oder 3 Umdrehungen aufzuziehen, sozusagen als Beweis, daß die Uhr läuft. Denn hier liegt die Gefahr: Die Antriebsketten der Uhren sind i.d.R. so alt wie die Uhr selbst und wurden in längst vergangenen Jahren wahrscheinlich mehrfach repariert. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann diese Kette wieder reißt. Und wenn sie reißt, tja dann zerstört sie evtl. den nächstgelegenen Trieb mitsamt dem haardünnen Zapfen irgendeiner Welle. Also wenn Sie eine Spindeluhr nutzen wollen, dann bitte den Aufzug nur leicht aufziehen (die Kette nur maximal bis zur Mitte der Schnecke, denn da läuft sie eh am genauesten), sodaß die Uhr auch nur 6 oder 7 Stunden läuft - halt eben gerade nur so lange, wie Sie mit ihr Gassi gehen wollen. Und denken Sie bitte daran, es gibt ihn wirklich, den "Uhrmachergott": Ein theologisch/philosophisches Konzept, nach dem Gott zwar die Welt erschaffen hat, auf ihre weitere Entwicklung jedoch - wie ein Uhrmacher auf das von ihm geschaffene Werk - keinen Einfluß mehr nimmt. So, Schluß jetzt chronoguide - tritt auf die Bremse - sonst hält man dich wirklich noch irgendwann mal
für verückt ... |
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