monumentale "Rob. Miller, Newcastle" mit seltener Hemmung nach Edward Massey

Nichts wäre heute so wie es ist, wenn es nicht damals so gewesen wäre wie es war:
In vielen Büchern wird die Hemmung von "Edward Massey" ausführlich beschrieben und abgebildet. Aber an eine dieser Uhren heranzukommen ist sehr schwer. Denn diese ausgefallenen Hemmungen sind sehr selten, weil es sich i.d.R. um experimentelle Versuchsmodelle handelte. Eigentlich ist die Hemmung nach "Edw. Massey" der Vorläufer der freien Ankerhemmung.

wunderschön erhaltenes - ein halbes Pfund schweres - sehr großes Sterlingsilbergehäuse mit Meistermarke "CH" (wohl "Charles Hougham", der bei "Sir Charles Jackson" als Londoner Silberschmied zum Ende des 18ten Jahrhunderts/Anfang 19ten Jahrhunderts erwähnt wird); Hallmarks von London und Jahresbuchstabe "U" für 1834/35, und das ist wunderbar identisch mit den anderen Signaturen ("Robson Miller Newcastle on Tyne" ist auf Seite 161 bei Brian Loomes erwähnt mit Jahresangabe 1834); hinterer Deckel in Sprungdeckel-Ausführung; Goldscharniere; insgesamt sehr gute Gehäuse-Erhaltung: keine groben Kratzer - alles behutsam aufpoliert - keine Dellen - Deckel schließen plan und spaltfrei - auch der Bügel hält noch (fast) in jeder Lage; einwandfrei erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit riesigem Sekundenkreis über das halbe Ziffernblatt; stahlgebläute Originalzeiger; Zeigerverstellung von vorne im Zentrum

das Werk sucht natürlich seinesgleichen und ist im feinsten Erhaltungszustand; noch mit originalem, vergoldetem Staubcontainer; einwandfrei erhaltene Vergoldung der dicken Platinen; perfekt erhaltene runde Werkspfeiler; fein verzierte Befestigung für die Ketten-Niederhalterung; förmlich ins Auge springen die großen, hellen Rubine, die allesamt in 3-fach verschraubten Goldchatons liegen - "Liverpool- Windows" in extra großer Ausführung also; auch die Schnecke ist in einem Stein gelagert; der Deckstein der Unruhe ist ein Diamant; zus. mit den Regulageschrauben hat der schwere Kompensations-Unruhereif einen Durchmesser von ca. 2,5 cm (das ist Damentaschenuhrengröße !!); zum Klötzchen hin hat die Flachspirale schon eine Endkurve; Das Beste am Werk ist logischerweise die frühe Ankerhemmung nach "Edward Massey", denn im Gegensatz zur "Mudge-Hemmung" legte er die Sicherungen und das Gabelhorn schon in eine Ebene, und das Trieb auf der Unruhewelle hatte nur noch einen Zahn und diente als Sicherheitsrolle; Werk signiert mit "Robson Miller, Newcastle on Tyne" Nr. 227 - Nummerierung auf Ziffernblatt und Werk identisch; zur Uhr gehört noch der alte, schön erhaltene Kasten aus poliertem Edelholz

sehr seltene Uhr in gutem Zustand, läuft immer noch stabil und sicher und fast auf die Minute genau - und allein schon der sogenannte "slow beat" des riesigen Unruhereifes ist eine Augenweide

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Durchmesser 63mm; Gewicht 252gr.; hergestellt 1834

Preis 2990,00 Euro


>> Je weniger jemand zu tun hat, desto weniger Zeit findet er, es zu tun. << (Lord Ph. Chesterfield)


feinster Londoner Chronometer mit Federhemmung nach "Earnshaw"

im wunderbar erhaltenem, schweren 18 Karat Goldgehäuse mit Meistermarke "JWS"; Staubdeckel ebenfalls 18 Karat; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit auffallend großer, vertiefter Sekunde; Ziffernblatt mit Uhrmachersignatur "W.Clarke & Sons, London, Nr. 65543"; perfekte stahlgebläute Spade-Zeiger; Scharniere und Bügel sind nicht ausgeleiert und auch die Deckel schließen noch schön stramm

das Werk ist natürlich der Gipfel der Präzision; Chronometerhemmung mit Feder; große Goldschrauben-Kompensationsunruhe; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Unruhewelle unter großem Diamant-Deckstein; Gangrad ebenfalls zusätzlich unter Decksteinen; fein verzierte Kloben für Unruhe, Gangrad und Sekundenrad; makellose, stahlgebläute Schrauben; Antrieb natürlich mit Kette und Schnecke; Werk ebenfalls mit Uhrmachersignatur "W.Clarke & Sons, Goswell-Road, London, Nr. 65543"

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Durchmesser ca. 48mm; die Schaffensperiode von William Clarke war von 1839-1881, Taschenuhr wurde wohl so um 1840/50 hergestellt (Literatur vgl. Brian Loomes, Watch & Clockmakers of the World, Vol. II)

Preis: 3690,00 Euro

verkauft


Die Chronometerhemmung ist die beste denkbare Hemmungsart, weil sie ganz einfach die "Freieste" ist. Denn im Gegensatz zur Ankerhemmung verbindet sie Unruhe und Hemmrad nur einmal (Ankerhemmung zweimal) je volle Schwingung der Unruhe. Und bei obiger Konstruktion mit "Feder nach Earnshaw" werden dabei nur winzigste Massen bewegt. Nicht umsonst wurde bei den meisten Seechronometern genau diese Hemmung verwendet. Eigentlich "die" Uhr überhaupt für den Anzug aus feinem, englischen Tuch (es kommen natürlich nur Blau- oder Grautöne in Frage), ein Wolf im Schafspelz, das sprichwörtliche "britische Understatement" in Person, und der Hanseat sagt einfach nur "gediegen" dazu.


das Allerfeinste aus Liverpool ...

im sehr massivem, 18 Karat Goldgehäuse in bester Erhaltung aus der NewYorker Edelschmiede J. Polhamus, Original-Ziffernblatt mit Uhrmachersignatur "R & G Beesley, Liverpool", (leicht haarrissig, mit Lupe erkennbar), Originalzeiger

hervorragendes Ankerchronometerwerk (abnehmbarer Staubschutzdeckel) mit übergroßen, weißen Saphir-Lagersteinen nach bester, Liverpooler Tradition (sogenannte Liverpool-windows); Schnecke ist ebenfalls in einem riesigen Stein gelagert; obenliegendes Gesperr für die Federvorspannung; alle Lagersteine sitzen in größtenteils sogar dreifach verschraubten Chatons; fein gravierter Unruhekloben mit "Patent"-Gravur, geschliffenem Diamant-Deckstein und riesengroßem Unruhe-Reif aus Gold; Spitzzahn-Ankerhemmung mit Rubinpaletten; Werk ebenfalls wie oben erwähnt signiert (Literatur vgl. Brian Loomes Seite 18, und Baillie Seite 21)

Uhr befindet sich im Originalzustand, Werk und Gehäuse nummerngleich

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Durchmesser ca. 48mm, Preis: 2000,00 Euro


eine ähnliche Uhr von "Thomas Yates, Preston" ist im "Camerer Cuss Book of antique watches" auf Seite 232 abgebildet; absolutes Sammlerstück aus gutem Hause hergestellt um 1825; nur in gefühlvollste Hände abzugeben


>> Nur dem Anschein nach ist die Zeit ein Fluß. Sie ist eher eine grenzenlose Landschaft, und was sich bewegt, ist das Auge des Betrachters. << (Thornton Wilder)


große Spindeluhr "J.L. Wynn, Alresford" in wunderschöner Erhaltung

gut erhaltenes Übergehäuse mit breitem Außenscharnier in silber; Uhrengehäuse ebenfalls in silber (beide Gehäuse in sehrgutem Zustand mit festschließenden Deckeln); perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit einem handgemalten, polychromen Landschaftsgenre; feine Originalzeiger; extrem hochgewölbtes, original Mineralglas

beeindruckend gut erhaltenes Werk mit schöner Feuervergoldung; Antrieb natürlich mit Kette und Schnecke; stahlgebläute Schrauben; fein verzierter Unruhekloben mit Unruhereif aus Stahl; Spindelhemmung; Werksplatine signiert "J.L. Wynn, Alresford"

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Durchmesser ca. 58mm; die Schaffensperiode von John Lawrence Wynn war von 1795-1830, wobei unsere Spindeluhr wohl zu seinen späteren Werken zu zählen ist (Literatur vgl. Brian Loomes, Seite 260)

Preis: 975,00 Euro

verkauft


hochseltene 18 Karat Golduhr mit experimentellem Werk

im fast neuwertig erhaltenem 750er Goldgehäuse; feinste Sonnen-Guillochierung an beiden Sprungdeckeln; Staubdeckel mit fein getriebener Verzierung; Scharniere sind in die Deckel eingearbeitet; ebenfalls guillochiertes, perfekt erhaltenes, dezentrales Ziffernblatt aus hauchdünnem Silber; stahl-gebläute Kathedral-Zeiger; durch Druck auf einen Stift am Außenrand öffnet man den vorderen Sprungdeckel und das Zeigerwerk kann eingestellt bzw. die Feder mittels Schlüssel aufgezogen werden

absolut seltenes, ultrarares, einwandfrei erhaltenes Drei-Klobenwerk mit gut erhaltener Feuervergoldung; Kleinbodenrad und Sekundenrad liegen zusammen unter einem Kloben (nicht unter einer Brücke!), Sekundenradwelle ist im winzigen Diamanten gelagert; rubingelagerte Zylinderradwelle; Unruhereif aus massiv Rotgold mit Welle unter Diamant-Decksteinen; absolutes Unikum: die Minutenradwelle ist am Federhausdeckel gelagert (erspart den sonst erforderlichen vierten Kloben); Werk signiert "Duncan (wohl James Duncan), Old Bond Street, London" (Literatur vgl. Baillie, Watch & Clockmakers of the World, Seite 92)

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Durchmesser ca. 45mm; hergestellt um 1820

Preis: 1990,00 Euro


sehrgut erhaltene, über 180 Jahre alte Taschenuhr mit einem Werk, welches der Sammler nur einmal im Leben entdeckt; kurze Überlegung und man denkt direkt an irgendeinen "Super-Franzosen" wie Lepine oder Breguet, aber selbst diese beiden "Heiligen" haben nichts annähernd ähnliches fabriziert; dieses Werk ist in keiner Literatur zu finden und für die Briten wohl ein absolutes Highlight oder vielleicht auch eine Auftragsarbeit, da die dicken Spindeluhren seinerzeit auf der Insel immer noch "up to date" waren


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