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sehr frühe "Hampden" aus Springfield/Massachusetts, Kaliber "Woolworth"

Hampden - während der Gründung 1877 noch in Springfield ansässig (1888 dann nach Canton/Ohio umgezogen) - hatte dieses frühe Kaliber bereits 1879 hergestellt. Der Namensgeber war einer der Bosse, Chester Woolworth.

hochwertiges, sehr schweres Coin-Silver-Gehäuse mit Goldscharnieren - ein sog. "Sidewinder"; wie bei Hampden oft der Fall ist es von der Gehäusemanufaktur "John Dueber" hergestellt worden; polierter Staubdeckel ebenfalls Silber; alle Scharniere sind noch schön stramm und schwergängig; einwandfrei erhaltenes, signiertes Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; stahlgebläute Spade-Zeiger; Zeigerverstellung über Schieber unter dem Glasdeckel bei der fünf; nicht unerwähnt bleiben sollte der frühe Kronenaufzug, der erst ein paar Jahre vorher in der Schweiz erfunden wurde und scheinbar schnell seinen Weg über den Teich fand

auch die Vergoldung des Werkes ist noch gut in Schuss; die signierten Platinen sind dick und fett; die 17 Rubine sind größtenteils in verschraubten Goldchatons gelagert; natürlich Schweizer Ankerhemmung mit Rubinpaletten; über der Werksebene schwingender, schwerer Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; fein verzierter Unruhekloben; langer Rückerzeiger über polierter Stahlskala; alle Schrauben stahlgebläut

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Durchmesser ca. 59mm; hergestellt lt. Werksnummer 1879

Preis: 550,00 Euro


>> Menschen, die Zeit haben, sind immer auch Menschen, die nicht glauben, sie müssten alles selbst machen. << (Emil Oesch)


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schöne "Waltham" aus Massachusetts Modell "P.S. Bartlett"

im tadellos erhaltenem, spiegelpoliertem Nickel/Silbergehäuse der "American Watch Case Co." aus Waltham; nach dem Abschrauben der Glaslünette und durch Hochziehen der Krone kann das Werk herausgeklappt werden; einwandfrei erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; Breguet-Zeiger aus Eisen; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Ziffernblatt, Gehäuse und Werk signiert mit "Waltham"

das Werk macht einen neuwertigen Eindruck und läuft auch so; es besteht aus vernickeltem Stahl versehen mit feinen Zierpolituren; insgesamt 17 Rubine; 5 davon sitzen in erhabenen Rotgoldchatons; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; sehr schöne Zahnsegment Feinregulage; Werk signiert mit "P.S. Bartlett, Waltham Mass., USA" - Bartlett war einer der wichtigsten Firmenteilhaber

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Durchmesser ca. 51mm; hergestellt lt. Werksnummer 1924

Preis: 440,00 Euro


Im Jahr 1850 gründeten Aaron Lufkin Dennison (1812-1895), David Davis und Edward Howard (1813-1904) in Roxbury einen Betrieb zur seriellen Fertigung von Uhrwerken. Im ersten Anlauf hieß die Firma "HOWARD, DAVIS & DENNISON". Nach deren Scheitern folgte 1851 der zweite Anlauf unter dem Namen "American Horology Company". Um Finanziers zu locken wurde der Name bzw. die Signatur mehrfach geändert: "The Warren Manufacturing Company" mit der Gravur "Warren, Boston", "Samuel Curtis, Roxbury" oder "Fellows & Schell". Im Jahre 1853 wurde sie umbenannt in "Boston Watch Company" und in das benachbarte Waltham verlegt. Die wichtigsten Firmenteilhaber waren an den unterschiedlichen Signaturen erkenntlich: "Dennison, Howard & Davis", "C.T. Parker" und "P.S. Bartlett". Im Jahr 1857 ging die Firma in Konkurs und die Partner trennten sich.

Danach wurde die Fabrik versteigert. Gewinner war der New Yorker Uhrenimporteur Royel E. Robbins. Dieser sorgte für den Fortbestand der Manufaktur. Der Name änderte sich zu Beginn häufiger: "TRACY BAKER & CO., WALTHAM, MASS." (1857), "APPELTON, TRACY & CO., WALTHAM, MASS." (1857) und "AMERICAN WATCH CO., WALTHAM, MASS." (1859-1885).

1957 beendete Waltham die Produktion in den USA und die Firma wurde verkauft. Bis dahin wurden über 35 Millionen Uhren produziert. 1981 erwarb die Familie Takagi (Heiwado Trading) aus Tokio sämtliche Anteile und bestimmt die Geschicke der Firma bis heute.


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fast neuwertige "Waltham" mit 21 Rubinen Modell "Crescent Street"

im perfekt erhaltenem Sterlingsilber-Gehäuse von Dennison; Uhr wurde für den englischen Markt hergestellt; kratzerfreier Staubdeckel ebenfalls Silber; kratzerfreies Mineralglas; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; stahlgebläute Spade-Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Ziffernblatt, Gehäuse, Staubdeckel und Werk signiert

das feine Präzisionswerk ist bestens erhalten und ist mit 21 Jewels überdurchschnittlich gut bestückt; die vernickelten Brücken und Kloben sind fein dekoriert; Werk wurde seinerzeit in 5 Positionen einreguliert; alle Rubine sind in erhabenen Rotgoldchatons gelagert; Unruhewelle und Ankerradwelle zusätzlich unter Decksteinen; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Feinregulage mit Gegendruckfeder; Minutenrad aus Rotgold

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Durchmesser 52mm; hergestellt lt Werksnummer 1919

Preis: 485,00 Euro


die höchste Qualität der Fa. Waltham aus Massachusetts repräsentierte die "Vanguard" mit 23 Jewels; dann kamen die Modelle "Crescent Street", die "Appleton Tracy" sowie "845", die allesamt 2 Steine weniger aufwiesen; die "Railroader", die "Riverside", die "Roadmaster", die "Royal", die "P.S. Bartlett" sowie die "Special" hatten 17 Steine


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seltene Taschenuhr der "Illinois Watch Company" mit "Getty-Werk"
a rare three finger model including a single winding-wheel with moon-shaped click

im gut erhaltenem, abriebfreiem, vergoldetem Savonnette-Gehäuse der Fa. Fahys; Sprungdeckelfunktion okay; vorderer Deckel mit freiem Monogrammfeld; makelloses, signiertes, dreiteiliges Emaille-Ziffernblatt unter hauchdünnem Mineralglas; feine, stahlgebläute Lochzeiger; Zeigerverstellung über Schieber an der Lünette bei der vier

der Designer Mr. Getty (nicht zu verwechseln mit dem exzentrischen Milliardär Paul Getty) hat hier ein besonders schönes Modell entworfen - ein sogenanntes "Dreifinger-Werk" mit nur einem sichtbarem Aufzugsrad; wunderschön auch die geschwungenen Streifen-Polituren; alle Stahlteile spiegelpoliert; insgesamt 17 Rubine - alle in verschraubten Rotgoldchatons eingebettet; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage

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Durchmesser 50mm; hergestellt 1907

Preis: 525,00 Euro

verkauft


>> Man muß sich den Zeiten anpassen, es sei denn, man hätte das Format, ihnen seinen Stempel aufzudrücken. <<


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feine Präzisionsuhr "Edward Howard" aus Boston mit 19 Rubinen

im vergoldeten Gehäuse der "Crescent Watch Case Company" aus New York; signierter Staubdeckel; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; originale, stahlgebläute Kathedral-Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Staubdeckel, Ziffernblatt und Werk signiert mit Howard

hervorragend erhaltenes Werk mit insgesamt 19 Rubinen; in 5 Lagen und bei 2 Temperaturen einjustiert; Ankerradwelle zusätzlich unter Decksteinen - im goldenen Deckplättchen federnd gelagert; hochglanzpoliertes Ankerrad und hochglanzpolierter Stahlanker mit weißen Saphiren in den Klauen; großer Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Feinregulage mit Gegendruckfeder

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Durchmesser ca. 47mm; hergestellt lt. Werksnummer 1914

Preis: 395,00 Euro


Howard - Jones - IWC - Reed
Howard war einer der bekanntesten Uhrmacher Amerikas und stellte zwar nur rund 900.000 Taschenuhren her (Waltham 35 Millionen, Elgin sogar 55 Millionen Stück), aber dafür in stets höchster Qualität und bester Verarbeitung.

Kaum ein Zufall, daß frühe Uhren, aber auch spätere von Howard und IWC bezüglich Art und Qualität Ähnlichkeiten haben, denn der IWC-Gründer F.A. Jones arbeitete zuvor bei E. Howard. Aus dieser kleinen Schmiede ging so manches hervor, was man später in vielen hochwertigen Uhren fand: Es gab dort mit G.P. Reed einen umtriebigen Erfinder - von ihm stammt das sog. Safety-Barrel - das man später in fast jeder guten amerikanischen Uhr fand, aber auch die jedem bekannte Schwanenhals-Regulage. Hauptsächlich der Name der Firma E. Howard Boston wurde 1903 von der Keystone Watch Case Co. übernommen, es wurde aber die Tradition fortgesetzt, feinste Uhren in kleinen Serien herzustellen - natürlich mit Schwanenhals und Safety Barrel.


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frühe Waltham Modell "Crescent Street" im seltenen "box-hinge"-Gehäuse

im schwerem, dicken Coinsilver-Gehäuse (Münzsilber mit mindestens 50% Silberanteil); Gehäuse in Spitzenqualität mit Goldscharnieren; Staubdeckel ebenfalls Münzsilber; Sprungdeckelfunktion perfekt - alle Scharniere schön schwergängig; perfekt erhaltenes, signiertes, dreiteiliges Emaille-Ziffernblatt; kräftige, stahlgebläute original Spatenzeiger; Zeigerverstellung über Schieber am Lünettenrand bei der fünf

top erhaltenes (viel schöner als auf den Bildern) vernickeltes Stahlwerk mit feinen Verzierungen; frühe Ausführung mit noch schweren, dicken Platinen; Werk signiert mit "Waltham Massachusetts Crescent Street"; vier verschraubte Rotgoldchatons; insgesamt 17 Rubine; natürlich safety pinion; schwerer, obenliegender Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gelbgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Schweizer Ankerhemmung mit Rubinpaletten; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Mikrometer-Feinregulage

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Durchmesser ca. 55mm; hergestellt lt. Werksnummer 1891

Preis: 525,00 Euro

verkauft


>> Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, der kann auch seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen. << (Henry Ford)


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