feiner Ankerchronometer der "Alpina" aus Biel für den russischen Markt

im schweren, sehr gut erhaltenem 875er Silbergehäuse; Gehäusenummer und Werksnummer identisch (92982); getreppte Deckelränder; schöne Guillochierung mit freiem Monogrammfeld am hinteren Deckel; polierter Staubdeckel ebenfalls Silber; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Mitte und vertieftem Sekundenbereich; originale, perfekt erhaltene Louis-XVI-Zeiger, und sehen Sie sich bitte den Sekundenzeiger an; Zeigerverstellung durch Drücker am Außenrand bei der elf

Werk, Gehäuse, Staubdeckel und Ziffernblatt beschriftet bzw. gepunzt mit den typ. Alpinazeichen

phantastisch erhaltenes Qualitätswerk der allerbesten Sorte, welches die Alpina in den Verkauf brachte; der große Unruhereif weist die Uhr als Ankerchronometer aus - natürlich ein Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; spiegelpolierter Stahlanker und spiegelpoliertes Ankerrad; insgesamt 17 Rubine bis hin zum Minutenrad; getrennte Federhausbrücke mit Vierkant; alle Stahlteile perfekt erhalten

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Durchmesser 52,5mm; hergestellt um 1900

Preis: 735,00 Euro

verkauft


Die "Alpina" war das schweizer Pendant zur deutschen "ZentRa". Denn genau wie die ZentRa war die Alpina eine Genossenschaft von Uhrenfabrikanten und Uhrenhändlern, seit 1890 in Biel ansässig. 1899 wurde eine deutsche Generalvertretung in Berlin eingerichtet, um 1905 traten auch Glashütter Unternehmen in die Genossenschaft ein. Obwohl Alpina-Uhren aus verschiedenen Quellen stammten, ergab sich nach außen hin ein einheitliches Erscheinungsbild. Der Schriftzug "Alpina" war den Uhren gehobener und bester Qualität vorbehalten, einfachere Qualitäten wurden mit einem "A" im Kreis mit Dreieck signiert.


große, schöne "Alpina" mit interessantem Ziffernblatt

schweres, fast neuwertig erhaltenes, hochglanzpoliertes Stahlgehäuse; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit 12/24-Stundenanzeige; kratzerfreies, dickes original Mineralglas mit abgeflachter Mitte; stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Ziffernblatt und Werk signiert mit "Alpina"

perfekt erhaltenes Werk mit schöner Vergoldung; insgesamt 15 Rubine; monometallischer Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; helle Breguet-Spirale mit Endkurve; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten

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Durchmesser 53mm; hergestell um 1920

Preis: 295,00 Euro


frühe "Tavannes"-Schlüsseluhr mit feinem Brückenwerk

im schweren 875er Silbergehäuse, wohl für den russischen Markt; Sprungdeckel mit freiem Monogrammfeld und feinen Verzierungen, hinterer Deckel ebenfalls; sehr schöner Staubdeckel mit Medaillen- und Herkunftsgravuren, ebenfalls silber; schönes Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich (es gibt 2 feine Haarlinien zw. 12 u. 2, nicht störend); rotgoldene Louis-XV-Zeiger, wobei der Minutenzeiger ein Gegengewicht hat

perfekt laufendes Nickelwerk in früher Brückenbauweise; interessant dabei ist, daß das Werk 3 verschraubte Chatons hat, was bei Brückenwerken selten ist; angeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; frühe schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten, interessanterweise kein Langanker (das Werk war seiner Zeit voraus); insgesamt 15 Rubine

Ziffernblatt und Werk signiert mit "Tavannes Watch Co."

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Durchmesser 55mm u. 17mm dick; hergestellt um 1870

Preis: 425,00 Euro


Die Firma "Tavannes" bestand aus einer Gruppe schweizer Uhrenmanufakturen, benannt nach dem Herkunftsort Tavannes. Die älteste dieser Manufakturen war die Firma "Schwob frères", gegründet 1862. Bekannte, ebenfalls dazugehörige Firmen war die "Cyma" und "Henri Sandoz & Cie". Es gab Niederlassungen in Tavannes, La Chaux de Fonds, Le Locle, Genf und in Neuchatel.


>> Ein Leben ohne Uhr ist zwar möglich, aber sinnlos. <<
(da hat "Loriot" wohl was verwechselt, als er einfach "Mops" zur Uhr sagte)


schöne Taschenuhr "Tavannes" im Tulasilber-Gehäuse

wunderschönes, 800er Silbergehäuse mit schwarzen Tula-Einlagen - stilreiner Jugendstil; Monogrammspiegel mit schöner Heraldik in Rotgold; Staubdeckel ebenfalls Silber mit Medaillen- u. Herkunftsgravuren; makelloses, signiertes, dreiteiliges Emaille-Ziffernblatt; perfekt erhaltene, stahlgebläute Lochzeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

einwandfrei erhaltenes, vernickeltes Werk mit Genferstreifen-Dekoration; insgesamt 15 Rubine; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; monometallischer Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; helle Breguet-Spirale mit Endkurve

letzte Revision beim Uhrmacher im Juli 2010

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Durchmesser 50mm; hergestellt um 1915

Preis: 395,00 Euro


Niello: eine seit der Antike bekannte Ziertechnik in der Goldschmiedekunst; dunkle Schwermetallsulfide werden als Farbkontrast auf ein graviertes oder ziseliertes Trägermaterial aus Edelmetall aufgetragen und eingeschmolzen. Anschließend wird die Oberfläche wieder glattpoliert; im Jugendstil und im Art-Deco sehr beliebt bei Taschenuhrengehäusen. In der russischen Stadt TULA wurde diese Technik zu Beginn des 20ten Jahrhunderts häufig angewandt, daher der Name "Tulasilber".


>> Füge dich der Zeit, erfülle deinen Platz, und räum´ ihn auch getrost, es fehlt nicht an Ersatz! <<
(Friedrich Rückert, dt. Dichter 1788-1866)


wunderbare "Octava"-8-Tageuhr der Firma "Schild & Cie" aus La Chaux de Fonds

Eine gut erhaltene Octava ist schon was besonderes, denn es gibt einen entscheidenden Unterschied zu den sonst üblichen 8-Tageuhren: Normalerweise wird die lange Laufzeit durch ein übergroßes Federhaus mit einer mächtigen, 150cm langen Feder erreicht, was logischerweise immer wieder Probleme und hohen Verschleiß des gesamten Aufzugssystems zur Folge hat.

Die Lösung bei unserer "Octava" ist intelligenter: Es wird ein Zwischenrad, ein sogenanntes "Beisatzrad" mit über 100 Zähnen zwischen Minutenrad und Kleinbodenrad eingebaut, es wird also schlicht und einfach das Übersetzungsverhältnis des Räderwerks verändert. Natürlich muß die Antriebsfeder hierbei ein größeres Räderwerk auf Touren bringen, der Druck der Feder ist also um einiges schwächer als bei einer normalen Uhr. Solche Uhren können also nur befriedigend funktionieren, wenn alle Lager sauber sind und die Zapfen der Wellen fein poliert und absolut in Ordnung sind.

einwandfrei erhaltenes, schweres 800er Silbergehäuse; beide Deckelränder und auch der Gehäuserand sind rotvergoldet; hinterer Deckel mit griffiger Guillochierung und freiem Monogrammfeld; Staubdeckel ebenfalls Silber mit Medaillen- und Herkunftsgravuren; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Mitte und vertieftem Sekundenbereich; schöne original Louis-VI-Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone; noch schön schwergängige Scharniere - perfekter Deckelschluß - Bügel hält in jeder Lage - keine Dellen, keine Randschläge

Ziffernblatt und Werk signiert mit "Octava"

schönes Werk mit einwandfreier Vergoldung; insgesamt 15 Rubine; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; spiegelpolierte Aufzugsräder ohne Rostansatz

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Durchmesser ca. 51mm; hergestellt um 1900

Preis: 595,00 Euro


>> Nimm dir Zeit, um freundlich zu sein - es ist das Tor zum Glücklichsein << (Irland)


"Octava"-8-Tageuhr der Fa. "Schild & Cie." aus La Chaux de Fonds

poliertes Stahlgehäuse; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Mitte und vertieften Sekundenbereich; kratzerfreies, neues Mineralglas aus alten Beständen; perfekt erhaltene, stahlgebläute Zeiger; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone

Neusilberwerk mit insgesamt 15 Rubinen; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve

Ziffernblatt und Werk signiert mit "Octava Precision 8 Jours"

letzte Revision beim Uhrmacher im September 2009

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Durchmesser ca. 51mm; hergestellt um 1900

Preis: 395,00 Euro


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