feine, flache, frühe, große "Cardinaux" aus Paris

im hervorragend erhaltenem 18 Karat Goldgehäuse, keine Dellen, keine Randschläge, schwergängige Scharniere etc.; Gehäuse wie bei Taschenuhren dieser Art üblich in angedeuteter Dosenform mit feinst guillochiertem Rand; im Gehäuserand eingearbeitete Scharniere; Staubdeckel und Ziffernblatt beschriftet mit "Cardinaux"; schön guillochiertes Goldziffernblatt mit original Breguet-Zeigern aus gebläutem Stahl in bester Erhaltung

und das allerbeste: endlich mal ein Uhrmacher, der sich traut, die kleine Sekunde außen vor zu lassen; das Ziffernblatt gewinnt an Symmetrie und Klassik

zum Innenleben: sehr feines, frühes Werk mit riesigem Unruhereif aus Rotgold; Unruhewelle unter einem großen, geschliffenen Rubin gelagert; wunderschöne teils spiegelpolierte, teils stahlgebläute Feinregulage; natürlich Zylinderhemmung mit in Rubinen gelagertem Rad; aufgehängtes Federhaus mit sichtbarer, intakter Malteserstellung; die Schrauben der Kloben sind sehr groß und vom Schraubenzieher nicht vergewaltigt worden, sie schimmern immer noch kornblumenblau und heben sich kontrastreich von der Feuervergoldung des Werkes ab; "Cardinaux à Paris", in der Literatur erwähnter Uhrmacher mit Schaffensperiode von 1800-1830 (vgl. "Tardy" Seite 111)

Vollrevision beim Uhrmacher im Oktober 2005, Uhr läuft super

Durchmesser 55mm, hergestellt um 1815

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Preis: 1675,00 Euro


>> Die Zeit ist aus den Fugen, verfluchte Schicksalstücken, daß ich geboren ward, um sie zurechtzurücken. << William Shakespeare (Hamlet)


große Silber-Taschenuhr "Léonard Schwartz"

flaches und qualitativ hochwertiges 835er Silbergehäuse im neuwertigen Zustand; gedrückter Staubdeckel ebenfalls aus Silber; feines Emaille-Ziffernblatt mit Uhrmachersignatur "Léonard Schwartz" (hat am Außenrand ein paar kleine Macken, die gut restauriert sind und nur mit der Lupe erkennbar sind); stahlgebläute Zeiger

typisches, frühes, feuervergoldetes Klobenwerk (sog. Kaliber I); radial angeordnete Kloben; aufgehängtes Federhaus; Zylinderhemmung; großer Unruhereif aus einer Kupfer/Gold-Legierung; Unruhewelle unter Decksteinen; insgesamt 4 Rubine; stahlgebläute Schrauben

es ist immer wieder erstaunlich, wie genau diese frühen französischen Präzisionswerke auch heute immer noch laufen; Uhr ist absolut alltagstauglich

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Durchmesser ca. 57mm; hergestellt um 1820

Preis: 425,00 Euro

verkauft


ein Traum für den Sammler früher Franzosen

im sehr schwerem, massiven Silbergehäuse; die Vergoldung ist etwas berieben, stört aber wenig, man kann auch feine Patina dazu sagen; schön gravierter Staubdeckel mit freiem Monogrammfeld; der Bügel sitzt noch sehr stramm und auch die spaltfreien Deckel schließen fest wie eine Tresortür; springende Sekunde abstellbar durch Schieber außen bei der fünf; feinste, vergoldete Breguet-Lochzeiger; das Emaille-Ziffernblatt ist von hervorragender Qualität und wird von einem extra dafür angefertigtem Stahlrahmen gehalten, es ist signiert mit "Donzel Neveu au Havre" (in der Literatur erwähnter Uhrmacher, siehe "Tardy" Seite 187); hochgewölbtes original Mineralglas mit sogenanntem "Bulls-Eye" (auch das macht Sinn, denn durch die flachgeschliffene Mitte des Glases blieb die Uhr halt eben liegen, und zwar ohne hin u. her zu wackeln; das Glas konnte also nicht verkratzen, wenn die Uhr versehentlich mit der Ziffernblattseite auf den Tisch gelegt wurde)

das neuwertige Werk ist wirklich ein Traum: schon die 10 Rubine waren seinerzeit das absolute Maximum für eine Taschenuhr; riesiger Unruhereif aus einer Goldlegierung; die Zapfen der Unruhewelle sind in einer Parachute-Stoßsicherung gelagert; frühe, sichelförmige Temperaturkompensation am Rückerzeiger nach Breguet; zwei aufgehängte Federhäuser für Gehwerk und springende Sekunde mit intakter Malteserkreuz-Stellung (es wird dadurch nur die mittlere, konstante Kraft der Feder genutzt und außerdem kann die Feder nicht überdreht werden; man arbeitete früher noch mit "Köpfchen"); die Stahlteile sind teils spiegelpoliert, teils grau angelassen

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Durchmesser ca. 58mm, hergestellt um 1840

Preis: 2200,00 Euro

Taschenuhr funktioniert sehr genau; letzte Revision beim Uhrmacher im Juno 2005


Die Methode, harte Edelsteine zu schleifen und zu durchbohren, wurde in London (allerdings von französischen Emigranten) um 1704 entwickelt und patentiert. Als Decksteine wurden die Rubine und Saphire ab 1735 für Unruhewellen in Spindeluhren verwendet. In durchbohrter Form (als Lagerstein also) wurden sie allerdings erst um 1800 in den besten Uhren eingepresst. Vorher war es schwer, die Steine von der Insel zu beschaffen, da sich die Engländer dadurch natürlich einen Wettbewerbsvorteil erhofften. Aber - damals wie heute - es lebe der Schmuggel und der Schwarzhandel.


Viertelrepetition, Parachute u. Temp.-Komp. von "Nicole à Paris"

und das alles im feinstem Zustand; für das Alter fast neuwertig erhaltenes Gehäuse aus 750er Massivgold, Staubdeckel ebenfalls aus Gold; keine Kratzer, keine Beulen, keine Randschläge, noch schön schwergängige, am Gehäuserand fein eingelassene Scharniere, fester Bügel; Staubdeckel beschriftet mit Uhrmachersignatur "Nicole à Paris", Parachute & Compensateur, Echappment à Cylindre en Pierre, quartre Trous en Rubis; wunderschönes, hauchdünnes, mittig guillochiertes Ziffernblatt aus Massivsilber; feine original Breguet-Zeiger

sehr gut erhaltenes, feuervergoldetes Brückenwerk nach Lepine; interessante Unruhepartie in reinster Breguet-Art: Unruhewelle unter früher Parachute-Stoßsichererung und Temperatur-Kompensation am Rückerzeiger; der Rückerzeiger ist kontrastreich stahlgebläut und alle anderen Stahlteile sind spiegelpoliert; Cylinderhemmung; 8 Rubine; aufgehängtes Federhaus; Stunden- und Viertelstundenschlag mit 2 polierten Stahlhämmern auf zwei Stahlfedern

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Durchmesser ca. 52mm; hergestellt um 1820

Preis: 3690,00 Euro


Humankapital oder Manpower?
Wie man es auch immer nennen mag: Begnadete Uhrmacher mit gefühlvollsten Fingerkuppen haben wohl mehrere Wochen damit verbracht, diese wunderbare Uhr herzustellen. Allein schon das ist immer wieder bemerkennswert und natürlich auch jene Tatsache, dass nicht nur "Breguet" in Paris gute Uhren bauen konnte.


>> Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert. << (John A. Wheelers)


wunderbare Gold-Taschenuhr mit Emaille-Portrait und früher Ankerhemmung

im fast neuwertig erhaltenem, 18 Karat Goldgehäuse mit perfekt erhaltener Emaille-Auflage auf beiden Seiten; die galante Dame hat sogar 3 goldgefasste Diamantrosen im Haar; Staubdeckel ebenfalls 18 Karat mit feiner Außenguillochierung; schöner Goldbügel mit sogenannten Saturnringen; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Sekunde; sehr feine original Breguet-Zeiger aus Stahl; Zeigerverstellung und Aufzug mit Schlüssel von der Werksseite

schönes Brückenwerk mit 15 Steinen (ganz helle Rubine oder Saphire); angeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulage-Schrauben aus Rotgold und Welle unter Decksteinen; früher, seitlich angeordneter Anker mit großem, sogenanntem Bischofsstab als Gegengewicht; verdeckte Paletten; Ankerlager in der Werksebene

Uhr läuft immer noch sehr genau und ist alltagstauglich

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Durchmesser ca. 44mm, hergestellt um 1860/70

Preis: 1550,00 Euro


Taschenuhren mit Emaille-Gehäusen sind ein besonderes Sammelgebiet. Fast unmöglich, eine solche Uhr im Bestzustand zu finden. Bei dieser Uhr ist das Emaille und selbst die kleinen Auflagen um die Emaille-Kartuschen in perfekter Erhaltung. Natürlich ist das Goldgehäuse sehr massiv gehalten, muß auch so sein, bei den vielen Brennvorgängen ohne Konter-Emaille.


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