schwere Sprungdeckeluhr "Tavannes" für den russischen Markt

sehr massives Gehäuse aus 875er Silber punziert mit 84 Zolotniki; Sprungdeckelfunktion in Ordnung; beide Deckel mit floralen Verzierungen, innen z. T. noch mit alter Vergoldung; Monogrammspiegel frei; Staubdeckel ebenfalls Silber mit Medaillen- u. Herkunftsgravuren; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit vertieftem Sekundenbereich; kratzerfreies Mineralglas; Spatenzeiger aus Stahl; Zeigerverstellung über Schieber am Lünettenrand bei der vier (Glaslünette wurde mal ersetzt, man erkennt es an einer unnötigen Aussparrung neben dem Schieber)

das vernickelte Stahlwerk läuft auf die Minute genau; Genfer Streifenpolitur; insgesamt 15 Rubine; angeschnittener Unruhereif aus Bi-Metall mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Schweizer Ankerhemmung mit hochwertigem, sogenanntem Moustache-Anker

andere Ansichten (bitte klicken)

Durchmesser ca. 56mm; hergestellt um 1910

Preis: 275,00 Euro


Russische Silberpunzierung bis 1917
Bis 1896 erfolgte in Russland die Punzierung mit der Stadtmarke, den Initialen des Beschaumeisters, der Jahreszahl und dem Silberfeingehalt. Bei eingeführter Ware (wie hier von der Schweiz nach Russland) wurde der Silberfeingehalt bis 1917 in Zolotniki angegeben, 1 Zolotniki entspricht dem metrischen 10,4/1000 Silberfeingehalt. Als Feingehalt waren mindestens 84 Zolotniki vorgeschrieben (entspricht 875/1000).


A

frühe Zylinder-Taschenuhr im Silbergehäuse

für das Alter gut erhaltenes Silbergehäuse (nicht gestempelt, aber verbindl. geprüft, mind. 800er); Glaslünette und hinterer Deckel mit feinem Perlrand; hinterer Deckel mit freiem Monogrammfeld; fein verzierter und guillochierter Staubdeckel mit Qualitätsbezeichnungen; einwandfrei erhaltenes Emaille-Ziffernblatt noch ohne Sekunde; sehr hübsche Stahlzeiger; original Mineralglas; Zeigerverstellung und Aufzug mit Schlüssel werksseitig

recht frühes Brückenwerk noch mit abgeknickter Federhausbrücke; gut erhaltene Vergoldung; Zylinderhemmung; Unruhereif besteht aus einer Rotgold-Legierung; 10 Rubine, was das Maximum für eine Uhr mit Zylinderhemmung ist; Aufzug- und Zeigervierkant mit Chapeau´s; Werk punziert mit "Anker und HS" - es wäre schön, wenn ein hilfsbereiter Surfer mir bei der Manufaktursuche behilflich sein könnte

letzte Revision beim Uhrmacher im Juli 2011

andere Ansichten (bitte klicken)

Durchmesser 48mm; hergestellt Westschweiz oder grenznahes Frankreich um 1870

Preis: 215,00 Euro

verkauft


A

schöne Taschenuhr im Art-Deko Gehäuse

im sehrgut erhaltenem, verchromten Nickelgehäuse; hinterer Deckel mit typisch geometrischem Art-Deko-Muster; bedrucktes Messing-Ziffernblatt mit Sekunde bei der sechs und stahlgebläuten Zeigern; Zeigerverstellung durch "Ziehen" der Krone

das neuwertige Werk weicht wohltuend von den Billigprodukten jener Zeit ab: Vergoldung perfekt erhalten; 15 Rubine; angeschnitte Kompensationsunruhe mit Gold-Regulageschrauben; blaue Breguet-Spirale mit Endkurve; Unruhewelle unter Decksteinen; schweizer Ankerhemmung mit von oben sichtbaren Rubinen in den Ankerklauen; alle Stahlteile hochglanzpoliert

selten angebotene Sammleruhr im stilreinen Art-Deko mit Uhrwerk der besseren Sorte

andere Ansichten (bitte klicken)

Durchmesser ca. 50mm, hergestellt um 1930

Preis: 235,00 Euro


A

Taschenuhr der "Buren Watch Co." aus Büren an der Aare/Schweiz für den amerikanischen Markt

gut erhaltenes, vergoldetes Gehäuse mit den typisch amerikanischen Schraubdeckeln; es ist ein gutes Gehäuse der Firma "B & B" (Joseph Bates u. George Bacon) aus Attleboro/Massachusetts; schönes, dreiteiliges Emaille-Ziffernblatt signiert mit Imperial; gebläute Spatenzeiger; kratzerfreies Mineralglas; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone (das Ziehen ist etwas schwergängig - ist aber kein Manko - nichts ist ausgeleiert!)

das signierte Werk ist wirklich eine Wucht und die Gangwerte sind Spitze; seinerzeit in 3 Lagen und bei 2 unterschiedlichen Temperaturen einjustiert; insgesamt 17 große Rubine; 4 erhabene, verschraubte Rotgoldchatons; Schweizer Kolbenzahn-Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; monometallischer Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; autokompensierende Flachspirale aus Elinvar; Schwanenhals-Feinregulage

andere Ansichten (bitte klicken)

Durchmesser 50mm; hergestellt um 1925/30

Preis: 285,00 Euro


Eine bewegte Firmengeschichte
1898 erwarb die Londoner Firma Henry Williamson die Uhrenmanufaktur von Fritz Suter aus Büren. Die Schweizer Firma war also unter englischer Regie und nannte sich „Buren Watch Company“. Bedingt durch die Weltwirtschaftskrise ging Williamson 1932 in Liquidation. Eine Gruppe von Schweizern beschaffte das notwendige Kapital und die Firma konnte nun unter Schweizer Leitung und dem neuen Namen „Uhrenfabrik Buren AG“ weiterhin Uhren entwickeln und herstellen. 1966 Übernahme der Firma durch Hamilton/USA, die wiederum 1971 von der Schweizer SSIH-Gruppe (Omega u. Tissot) geschluckt wurde. Direkt anschließend - 1972 - erfolgte leider die Liquidation.


Startseite

Seite 1 von 2 (bitte umblättern)