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Präambel Vorab: Sie werden auf dieser Seite nur Taschenuhren mit zusätzlichem Chronographen-Mechanismus finden. An "normalen" Stoppuhren (ohne Uhr) hat Chronoguide kein Interesse. Taschenuhren mit Chronographenfunktion sind Uhren mit einem zusätzlichen Mechanismus für Kurzzeitmessungen. Sie werden mit einem meist mittig gelagertem Sekundenzeiger hergestellt, der mit Drückern in der Gehäusewand oder über die Krone gestartet, gestoppt und auf Null zurückgestellt werden kann. Der übliche Chronograph ist ein "Schaltrad-Chronograph". Bei diesem Mechanismus bewirkt das über einen Drücker von außen betätigte Schaltrad das Ingangsetzen, Stoppen und Zurückstellen des Chronozeigers. Der König der Stoppfunktionen ist der "Chronograph rattrapante" (Schleppzeiger-Chronograph); eine Stoppfunktion mit zwei übereinanderliegenden Chronographenzeigern, um z.B. im Sport Zwischenzeiten messen zu können. Die Zeiger werden gemeinsam gestartet; dann wird der Doppelzeiger durch Knopfdruck angehalten, während der Chronozeiger weiterläuft und für sich ebenfalls angehalten werden kann. Ein erneuter Knopfdruck läßt den Doppelzeiger wieder unter den Chronozeiger springen, um dann gemeinsam weiterzulaufen. Da der Doppelzeiger vom Chronozeiger mitgeschleppt wird, heißt dieser Mechanismus auch "Schleppzeiger-Chronograph". Der Vorgang des "Einholens" des Chronozeigers durch den Doppelzeiger beschreibt die französische Sprache als "rattraper" (= wieder einholen). |
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schwere Taschenuhr mit Rattrapante von "Henchoz Frères, Le Locle" im großem, sehr massiven Sterlingsilber-Gehäuse in bester Erhaltung; Drücker, Krone, Scharnier und Lippe aus Gold; perfekt erhaltenes Emaille-Ziffernblatt mit drei vertieften Hilfszifferblättern für Sekunde, Stunde/Minute und Chronographen-Register; Ziffernblatt mit Verkäufersignatur "Black, London & Buenos Aires"; Uhrzeitverstellung über Drücker außen bei der "eins", der Schleppzeiger-Chronograph wird über die Krone und über den Golddrücker außen bei der "elf" bedient das vergoldete Dreiviertelplatinen-Werk ist eigentlich neuwertig erhalten; Glashütter-Ankerhemmung mit verdeckten Paletten; große Kompensationsunruhe mit Goldschrauben; helle Breguetspirale mit Endkurve; Unruhewelle unter Decksteinen; stahlgebläute Schrauben; hinten aufgesetzter, hochglanzpolierter und fein anglierter Chronographen-Mechanismus; Platine gemarkt mit "The Winner", was das Markenzeichen der Fa. Auguste u. Fritz Henchoz war andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 55mm; Gewicht ca. 130gr.; hergestellt um 1880 Preis: 3250,00 Euro Klar, auch 3250 Euro sind eine Menge Geld, dafür bekommt man aber auch jede Menge Uhr. Nicht alle Sammler sind immer so flüssig, aber alles zu seiner Zeit. Jedenfalls bezog der Londoner Uhrenhändler Black das fertig finissierte Werk von Henchoz Frères und ließ es vor Ort in ein englisches Gehäuse einschalen, bevor die Uhr verkauft wurde. In der Literatur ist dokumentiert, das Henchoz Freres bekannt für komplizierte Chronographenwerke war und mehrere Patente besaß (vgl. Kathleen Pritchard, Swiss Timepiece Makers). "Ein Jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde..." (Prediger 3.1 - Ausspruch des Predigers Salomo) |
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>> Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. << (Ernst Ferstl) |
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edle Taschenuhr mit Rattrapante in Gold "C.H. Meylan, Brassus" wunderschöne Taschenuhr mit Chronographenfunktion (Schleppzeiger); seltenes, 3tlg. Ziffernblatt mit strahlenförmig angeordneten Ziffern in bester Kondition mit Uhrmachersignatur "C.H. Meylan, Brassus"; stahlgebläute Originalzeiger (Zeigerstellschieber unter der Frontlünette bei der 2); der Chronozeiger wird über die Krone bedient und der Schleppzeiger wird durch den Drücker am Außenrand bei der 11 angehalten bzw. wieder zum Chronozeiger hingeführt - um z.B. Zwischenzeiten zu messen; schweres Doppelscharnier-Gehäuse mit getreppten Schalen und fein gerippter Wandung in 585er Gold im klasse Zustand; kratzerfreier, polierter Staubdeckel ebenfalls 14 Karat gut erhaltenes Spitzenwerk mit Genfer-Streifen-Dekoration; Kompensationsunruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage; glänzend polierter Stahlanker mit großen, sichtbaren Rubinen in den Klauen; sehr selten für einen Chronographen sind die verschraubten Rotgoldchatons; hinten aufgesetzter, fein polierter Chronographen-Mechanismus mit feinen anglierten Kanten (45-Grad-Schliff) Ziffernblatt und Werk signiert mit "C.H. Meylan", Brassus andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 49mm, hergestellt um 1890 Preis: 2950,00 Euro verkauft Seltsamerweise sind die Uhren von Charles-Henry Meylan etwas weniger bekannt, obwohl der Name Meylan für eine der zehn besten Uhrmacherfamilien aus dem Vallé de Joux steht. Der Kenner wird aber wissen, daß C.H. Meylan während seiner Zeit in New York die feinsten Uhren und besten Serien der Fa. Waltham mit Chronographenwerken ausstattete. Er veredelte ebenfalls die Werke solch führender Firmen wie Vacheron u. Constantin, Patek Philippe und Jules Jürgensen (Literaturnachweis siehe Kathleen Pritchard "Swiss Timepiece Makers"). In selbiger Literatur ist obiger Chronograph mit Patent von 1880 aufgeführt. Siehe auch: "Der Callwey-Preisführer Taschenuhren", Seite 155. Uhren von Charles Henry Meylan sind wesentlich seltener als die von Patek Philippe, stehen denselben in absolut nichts nach und werden dementsprechend hochgehandelt - diese hier ist ein wahres "Schnäppchen" |
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>> Nicht der Fluß fließt, sondern das Wasser. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir. << |
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sehr seltener "Omega" Chronograph-Compteur für den amerikanischen Markt im stark vergoldetem, abriebfreiem, bestens erhaltenem Sprungdeckel-Gehäuse - und das ist das seltene an diesem Chronographen, denn die kleine Sekunde befindet sich bei der neun und der 30-Minutenzähler befindet sich bei der drei; Start-, Stopp- und Nullstellung über separaten Drücker bei der sechs; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone; die Chronozeiger bestehen aus gebläutem Stahl und die Uhrzeiger sind aus Rotgold; makelloses Emaille-Ziffernblatt mit 300er Außenteilung; kratzerfreies Mineralglas; kratzerfreier, spiegelpolierter Staubdeckel; spaltfrei schließende Deckel vergoldetes Dreiviertelplatinen-Werk; am Unruhekloben signiert mit Omega - es ist das Kaliber "19 CHRO LOA", welches von Omega 1898 selbst entwickelt wurde (später wurden Lemania- und Minerva-Chronographen hinzugekauft und eingebaut); insgesamt 15 Rubine; Schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage; alle Stahlteile perfekt letzte Revision beim Uhrmacher im Oktober 2011 - direkt beim zweiten Dreh an der Krone ist die Unruhe auf vollen Touren andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 54mm; hergestellt um 1910 Preis: 1490,00 Euro verkauft |
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>> Die guten Zeiten haben leider alle einen Fehler - sie gehen vorbei. << (Erich Kästner) |
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schöne Stoppuhr der Firma "Hanhart" aus Diedenhofen/Schweiz eigentlich fast neuwertig erhalten; einwandfreies, verchromtes Gehäuse; Stoppfunktion über großen, seitlichen Drücker; Start und Rückstellung über loslassen bzw. drücken der Krone; neuwertig erhaltenes Werk mit 7 Steinen, Unruhewelle unter Decksteinen; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; Stoppuhr ist alltagstauglich andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser 50mm; hergestellt um 1950 Preis: 130,00 Euro |
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Ende (Chronographen) |