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Präambel Vorab: Sie werden auf dieser Seite nur Taschenuhren mit zusätzlichem Chronographen-Mechanismus finden. An "normalen" Stoppuhren (ohne Uhr) hat Chronoguide kein Interesse. Taschenuhren mit Chronographenfunktion sind Uhren mit einem zusätzlichen Mechanismus für Kurzzeitmessungen. Sie werden mit einem meist mittig gelagertem Sekundenzeiger hergestellt, der mit Drückern in der Gehäusewand oder über die Krone gestartet, gestoppt und auf Null zurückgestellt werden kann. Der übliche Chronograph ist ein "Schaltrad-Chronograph". Bei diesem Mechanismus bewirkt das über einen Drücker von außen betätigte Schaltrad das Ingangsetzen, Stoppen und Zurückstellen des Chronozeigers. Der König der Stoppfunktionen ist der "Chronograph rattrapante" (Schleppzeiger-Chronograph); eine Stoppfunktion mit zwei übereinanderliegenden Chronographenzeigern, um z.B. im Sport Zwischenzeiten messen zu können. Die Zeiger werden gemeinsam gestartet; dann wird der Doppelzeiger durch Knopfdruck angehalten, während der Chronozeiger weiterläuft und für sich ebenfalls angehalten werden kann. Ein erneuter Knopfdruck läßt den Doppelzeiger wieder unter den Chronozeiger springen, um dann gemeinsam weiterzulaufen. Da der Doppelzeiger vom Chronozeiger mitgeschleppt wird, heißt dieser Mechanismus auch "Schleppzeiger-Chronograph". Der Vorgang des "Einholens" des Chronozeigers durch den Doppelzeiger beschreibt die französische Sprache als "rattraper" (= wieder einholen). |
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silberne Taschenuhr mit Chronograph und 30-Minutenregister massives 800er Silbergehäuse; Staubdeckel ebenfalls Silber; hinterer Deckel mit freiem Monogrammfeld; haarrissfreies, vierteiliges Emaille-Ziffernblatt; kratzerfreies Mineralglas; alle Zeiger original; Zeigerverstellung durch Ziehen an der Krone; Start-, Stop- und Nullstellung des Chronos über Drücker an der Krone sehr gut erhaltenes, vernickeltes Stahlwerk; hinten aufgesetzte Chronographen-Kadratur in feiner, stahlpolierter Ausführung; natürlich mit Schaltrad; aufgeschnittener Kompensations-Unruhereif mit Regulageschrauben aus Gelbgold; Unruhewelle unter Decksteinen; Breguet-Spirale mit Endkurve; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; mindestens 18 Rubine andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 53mm; hergestellt um 1915 Preis: 480,00 Euro verkauft |
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edle Taschenuhr mit Rattrapante in Gold "C.H. Meylan, Brassus" wunderschöne Taschenuhr mit Chronographenfunktion (Schleppzeiger); seltenes, 3tlg. Ziffernblatt mit strahlenförmig angeordneten Ziffern in bester Kondition mit Uhrmachersignatur "C.H. Meylan, Brassus"; stahlgebläute Originalzeiger (Zeigerstellschieber unter der Frontlünette bei der 2); der Chronozeiger wird über die Krone bedient und der Schleppzeiger wird durch den Drücker am Außenrand bei der 11 angehalten bzw. wieder zum Chronozeiger hingeführt - um z.B. Zwischenzeiten zu messen; schweres Doppelscharnier-Gehäuse mit getreppten Schalen und fein gerippter Wandung in 585er Gold im klasse Zustand; kratzerfreier, polierter Staubdeckel ebenfalls 14 Karat gut erhaltenes Spitzenwerk mit Genfer-Streifen-Dekoration; Kompensationsunruhereif mit Regulageschrauben aus Rotgold; Unruhewelle unter Decksteinen; blaue Breguet-Spirale mit Phillips-Endkurve; Schwanenhals-Feinregulage; glänzend polierter Stahlanker mit großen, sichtbaren Rubinen in den Klauen; sehr selten für einen Chronographen sind die verschraubten Rotgoldchatons; hinten aufgesetzter, fein polierter Chronographen-Mechanismus mit feinen anglierten Kanten (45-Grad-Schliff) Ziffernblatt und Werk signiert mit "C.H. Meylan", Brassus andere Ansichten (bitte klicken) Durchmesser ca. 49mm, hergestellt um 1890 Preis: 2950,00 Euro verkauft Seltsamerweise sind die Uhren von Charles-Henry Meylan etwas weniger bekannt, obwohl der Name Meylan für eine der zehn besten Uhrmacherfamilien aus dem Vallé de Joux steht. Der Kenner wird aber wissen, daß C.H. Meylan während seiner Zeit in New York die feinsten Uhren und besten Serien der Fa. Waltham mit Chronographenwerken ausstattete. Er veredelte ebenfalls die Werke solch führender Firmen wie Vacheron u. Constantin, Patek Philippe und Jules Jürgensen (Literaturnachweis siehe Kathleen Pritchard "Swiss Timepiece Makers"). In selbiger Literatur ist obiger Chronograph mit Patent von 1880 aufgeführt. Siehe auch: "Der Callwey-Preisführer Taschenuhren", Seite 155. Uhren von Charles Henry Meylan sind wesentlich seltener als die von Patek Philippe, stehen denselben in absolut nichts nach und werden dementsprechend hochgehandelt - diese hier ist ein wahres "Schnäppchen" |
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>> Nicht der Fluß fließt, sondern das Wasser. Nicht die Zeit vergeht, sondern wir. << |
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einwandfrei erhaltene Taschenuhr mit anhaltbarer Zentralsekunde im sehr schönem, schweren, hochglanzpolierten Nickelgehäuse; gut erhaltenes, klares Emaille-Ziffernblatt mit vertiefter Mitte und 300er Skala für die stoppbare Zentralsekunde (den kleinen Haarriss am Außenrand bei der zwei kann mit etwas gutem Willen locker ignoriert werden); neues, kratzerfreies Mineralglas aus altem Bestand; stahlgebläute Spatenzeiger; Zeigerverstellung durch Drücker am Außenrand bei der "eins" und Schieber für die Sekunde bei der "zwei"; durch die anhaltbare Zentralsekunde kann die Uhr sekundengenau eingestellt werden, nur bei besseren Werken zu finden gut erhaltenes, erstaunlich genau laufendes Dreiviertel-Platinenwerk mit 15 Rubinen bis hin zum Minutenrad; Unruhewelle unter Decksteinen; Unruhereif schon monometallisch mit Regulierschrauben; schweizer Ankerhemmung mit offenen Rubinpaletten; drei sichtbar verschraubte Chatons; Federhauswelle ebenfalls im dicken, verschraubten Chaton sitzend; polierte und versenkte Stahlschrauben letzte Revision beim Uhrmacher im Juni 2008 andere Ansichten bitte klicken Durchmesser ca. 53mm; hergestellt Westschweiz um 1900 Preis: 295,00 Euro |
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>> Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt. << (Ernst Ferstl) |
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